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Landwirte aus ganz Europa demonstrieren am 19. Mai in Straßburg gegen die Düngemittelkrise

19. Mai 2026

Um einen Aktionsplan zur Abmilderung der Auswirkungen des Preiskampfes bezüglich des Preises und der Verfügbarkeit von Düngemitteln zu fordern, werden sich Landwirte und Landwirtinnen aus ganz Europa am kommenden Dienstag, dem 19. Mai, in Straßburg, dem offiziellen Sitz des Europäischen Parlaments, versammeln, so teilt Hortoinfo mit.

Der spanische Verband der Kleinbauern und Viehzüchter (UPA) wird sich an der Protestaktion beteiligen, die auf europäischer Ebene von COPA-COGECA ausgerufen wurde.

Sie wird zeitlich mit der offiziellen Veröffentlichung der Maßnahmen zusammenfallen, an denen die europäischen Institutionen derzeit arbeiten.

Einige dieser Maßnahmen sind bereits durchgesickert, und die UPA hält sie für unzureichend „angesichts der Schwere dieser Krise, die durch den Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Iran ausgelöst wurde.

Die Kommission prüft derzeit lediglich Vorschläge zur Fortführung bestehender Initiativen aus dem ‚Green Deal‘, anstatt neue Antworten auf die Krise zu finden, die dazu geführt hat, dass Düngemittel mittlerweile 53 % der Produktionskosten ausmachen (im Jahr 2019 waren es noch 44 %)“, merkt der UPA an. 

Er fügt hinzu: „Die Preise für Basisdünger sind im Durchschnitt von 100 EUR auf 140 EUR pro Tonne gestiegen. Stickstoffdünger, insbesondere Harnstoff, haben einen explosionsartigen Preisanstieg verzeichnet. In einigen Regionen werden überhaupt keine Preise mehr notiert, während sie in anderen zwischen 850 EUR und 920 EUR pro Tonne liegen.“


Quelle: Hortoinfo.es

 

Veröffentlichungsdatum: 19.05.2026

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Landwirte, Europa, demonstrieren, Düngemittelkrise