Spanien: Preis für Zucchini im April vom Erzeuger bis zum Markt fast um das Fünffache gestiegen
Im vergangenen April mussten spanische Verbraucher für Zucchini fast fünfmal so viel (das 4,83-Fache) bezahlen, wie die Landwirte erhielten. Dies geht aus Daten des Preisindex für Ursprung und Zielort (IPOD) für Lebensmittel hervor, der monatlich von der Koordination der Landschafts- und Viehzuchtorganisationen (COAG) erstellt wird und den Hortoinfo.es genutzt hat.
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Im April mussten die Verbraucher einen Durchschnittspreis von 1,98 EUR/kg für Zucchini entrichten, während die Landwirte lediglich 0,41 EUR/kg erhielten – ein Aufschlag von 383 %.
Der Durchschnittspreis für Auberginen stieg auf dem Weg vom Erzeuger zum Markt um 341 %. Die Landwirte erhielten einen Durchschnittspreis von 0,58 EUR/kg, während die Verbraucher 2,56 EUR/kg zahlten – eine Steigerung um das 4,41-Fache.
Für grüne Paprikas erhielten die Landwirte im April einen Durchschnittspreis von 0,69 EUR/kg, die Verbraucher mussten hingegen durchschnittlich das 3,71-Fache zahlen. Bei einem Durchschnittspreis von 2,56 €/kg entspricht dies einem Aufschlag von 271 %.
Im Falle von roten Paprikas stieg der Preis um 198 %, von 1,01 EUR/kg auf 3,01 EUR/kg, die von den Verbrauchern gezahlt wurden – das 2,98-Fache des Erzeugerpreises.
Für Gurken erhielten die Landwirte im vergangenen Monat einen Durchschnittspreis von 0,63 EUR/kg, während die Verbraucher das 2,97-Fache zahlten (durchschnittlich 1,87 EUR/kg), dies ergibt eine Handelsspanne von 197 %.
Der Durchschnittspreis für Salattomaten stieg auf dem Weg vom Erzeuger zum Markt auf das 2,14-Fache an. Die Landwirte erhielten 1,32 EUR/kg, während die Verbraucher 2,82 EUR/kg zahlten – ein Aufschlag von 114 %.
Bei Kopfsalat lag der Durchschnittspreis für die Erzeuger bei 0,27 EUR pro Stück, der von den Verbrauchern gezahlte Preis stieg hingegen auf das 4,78-Fache an und erreichte 1,29 EUR pro Stück – ein Aufschlag von 378 %.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 08.05.2026

