Zukunft der Hochschulausbildung im Gartenbau: Arbeitskreis tagt in Bonn
Am 22. und 23. April 2026 kam der Arbeitskreis Hochschulausbildung Gartenbau und Landschaftsarchitektur an der Universität Bonn zusammen. Im Fokus der Sitzung stand die Weiterentwicklung der Hochschulausbildung im Gartenbau in Deutschland.
Die Vertreter von Hochschulen, Universitäten sowie Fachverbänden tauschten sich intensiv zu aktuellen Entwicklungen in Forschung und Lehre aus.

Der Arbeitskreis Hochschulbildung im Gartenbau traf sich am 22. und 23. April 2026 an der Universität Bonn. (Foto © ZVG)
Marc-Guido Megies, Präsident des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL), gab einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Sachstand zum Konzept „Neustart der Gartenbauwissenschaften“.
Trotz vielfältiger gemeinsamer Initiativen vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), dem Bund deutscher Baumschulen (BdB), der Deutschen Gartenbauwissenschaftliche Gesellschaft (DGG) und des BHGL sowie politischer Zusagen fiel die Zwischenbilanz ernüchternd aus. Konkrete Fortschritte bei der strukturellen und finanziellen Stärkung der Hochschulbildung im Gartenbau bleiben bislang aus.
Dabei hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag das „Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau“ und damit auch den Neustart der Gartenbauwissenschaften aufgenommen.
Positiv hervorgehoben wurde, dass bereits die Ankündigung möglicher Fördermaßnahmen erste Impulse gesetzt hat.
So haben einzelne Hochschulen – darunter auch der Standort Bonn – begonnen, ihr Studienangebot weiterzuentwickeln und zusätzliche Module zu etablieren.
Vor diesem Hintergrund appellierten die Teilnehmenden an eine noch stärkere Unterstützung innerhalb der Branche.
Angeregt wurde ein koordiniertes Vorgehen gegenüber Hochschulleitungen sowie den für die Kultusministerkonferenz zuständigen Landesreferenten. Diese Aspekte sollen in den kommenden Beratungen weiter vertieft werden.
Quelle: ZVG
Veröffentlichungsdatum: 07.05.2026

