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Türkische Paprikas und Tomaten aufgrund von Pestiziden vernichtet und eine Gurkenlieferung blockiert

05. Mai 2026

Die Erzeugnisse aus der Türkei waren für verschiedene EU-Märkte bestimmt. Drei Gemüselieferungen aus der Türkei – eine mit Paprikas, eine mit Tomaten und eine mit Gurken – wurden aufgrund hoher Pestizidrückstände bei ihrer Ankunft in der EU zurückgehalten, berichtet Hortoinfo gestützt auf Dokumente des Warnsystems der EU-Kommission.


Bildquelle: Pixabay

Die Paprikas und die Tomaten wurden bei der Einfuhr in die EU vernichtet, während die Einfuhr der Gurken vom Zoll nach entsprechenden Analysen der aus der Türkei stammenden Gartenbauprodukte gestoppt wurde.

In einer Lieferung türkischer Paprikas, die für einen norwegischen Unternehmer bestimmt war, wurden Spuren des Akarizids und Insektizids Abamectin gefunden. Um zu verhindern, dass diese Paprikas auf den EU-Markt gelangen, wurden sie vernichtet. 

In einer Tomatenlieferung für einen rumänischen Unternehmer wurden die Pestizide Acetamiprid und das verbotene Insektizid Indoxacarb gefunden. Auch diese Tomaten wurden von den Zollbehörden vernichtet.

Bei den Gurken, die für die Schweiz bestimmt waren, wurden die Pestizide Etoxazol und Formetanat nachgewiesen. Dies führte zur Aussetzung der Einfuhr.


Quelle: Hortoinfo.es

 

Veröffentlichungsdatum: 05.05.2026

Schlagwörter

türkische Paprika, Tomaten, Pestiziden, vernichtet, Gurken