Krieg im Iran führt zu Verdreifachung des Preises für Harnstoff, der Grundstoff vieler Stickstoffdünger
Dies gab die UN bekannt, die auch schätzt, dass die Lebensmittelpreise in Asien um 6,1 %, die Ölpreise um 49 % und die Erdgaspreise um 60,6 % gestiegen sind und in Europa um 34,9 %, so berichtet Hortoinfo.es.
Die Vereinten Nationen (UN) haben berechnet, dass der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zwei Monate nach Beginn der Blockade infolge des Iran-Krieges um 95,3 % zurückgegangen ist.
Dies führte zu einer Verdreifachung des Preises für Harnstoff, eines der wichtigsten Düngemittel im Nahen Osten und Grundstoff vieler Stickstoffdünger.
Das wird die Kosten für Landwirte enorm steigen.
Die UN weist zudem darauf hin, dass der bewaffnete Konflikt die globalen Lebensmittelpreise um 6,1 % ansteigen ließ.
Diese Zahlen werden von dem neuen Datenpanel zu den globalen Auswirkungen von Hormus, das von der UNCTAD eingerichtet wurde, ab diesem Dienstag täglich aktualisiert, das die Situation mit jener vom 27. Februar vergleicht, dem Tag vor Beginn der Kampfhandlungen.
Das Panel zeigt auch an, dass der Preis für Rohöltransporte um 41,2 % und der für Raffinerieprodukte um 140,4 % gestiegen ist.
Es kommt ferner zu dem Schluss, dass der Rohölpreis im Nahen Osten und in Europa um 49 % in die Höhe geschnellt ist und sogar noch mehr, bis zu 81 %, in Russland.
Die Erdgaspreise sind dem neuen UNCTAD-Panel zufolge in Asien um 60,6 % und in Europa um 34,9 % gestiegen, in Nordamerika jedoch um 11,2 % gefallen.
Dieses weist auch darauf hin, dass die globalen Kosten für Biokraftstoffe um 7 % gestiegen sind.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 04.05.2026

