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BASF | Nunhems investiert 40 Millionen Euro in Next-Gen-Anlagen zur Saatgutaufbereitung in den Niederlanden

17. April 2026

Der Geschäftsbereich Gemüsesaatgut der BASF hat eine Investition in Höhe von 40 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung seiner Saatgutaufbereitungsanlagen am Hauptsitz in Nunhem in den Niederlanden angekündigt. 

Dieses strategische Projekt unterstreicht die langfristigen Wachstumsziele des Unternehmens und sein Engagement, eine weltweit führende Position auf dem Markt für Gemüsesaatgut zu behaupten.


Die neuen und moder­nisierten Anlagen zur Saat­gut­aufbe­reitung werden die Kapazität von BASF erhöhen, um weltweit hoch­wertiges Gemüse­saat­gut an Land­wirte zu liefern. (Foto © BASF)

  • Strategische Investition in die Saatgutaufbereitung zur Stärkung der globalen Lieferfähigkeit mit Gemüsesaatgut
  • Baubeginn im 2. Quartal 2026, Fertigstellung voraussichtlich Ende 2028
  • Zur Feier unseres 110-jähriges Bestehens als engagierter Arbeitgeber und Innovationspartner

Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 geplant, die Fertigstellung soll bis Ende 2028 erfolgen. Die neuen, hochmodernen Anlagen werden die Fähigkeit des Unternehmens stärken, hochwertiges Gemüsesaatgut bereitzustellen, das den Erwartungen der Anbauer in den Niederlanden und weltweit gerecht wird.

Der Baubeginn wurde gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Leudal Désirée Schmalschläger und Projektpartnern gefeiert. 

„Seit mehr als 110 Jahren prägt BASF | Nunhems die Wirtschaftslandschaft unserer Region. Das Unternehmen, das vielen noch als Nunhems Zaden bekannt ist, hat sich zu einem starken internationalen Akteur entwickelt, der für seine innovativen Saatgutsorten bekannt ist“, sagte Schmalschläger.

„Wir schätzen das langfristige Engagement des Unternehmens für die Gemeinde Leudal und seinen Beitrag zur Beschäftigung und zur regionalen Entwicklung sehr.“

Next-Gen-Anlagen für die Anforderungen von Morgen

Die bestehenden Saatgutaufbereitungsanlagen erstrecken sich derzeit über eine Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern.


BASF | Nunhems Saatgutsorten. (Foto © BASF)

Das Saatgut, das im globalen Produktionsnetzwerk von BASF | Nunhems produziert wird, wird nach Nunhem transportiert, wo es gereinigt, verarbeitet, geprüft und für den weltweiten Vertrieb an Kunden vorbereitet wird.

Im Rahmen der Investition wird die Gesamtfläche des Standorts in Nunhem um rund 6.000 Quadratmeter erweitert. 

Nach Fertigstellung werden die Verarbeitungsanlagen vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben, was zu einem energieeffizienteren Betrieb mit deutlich geringeren Emissionen führt.

„Diese Investition spiegelt unser Engagement für kontinuierliche Innovation und die Bereitstellung von hochwertigem Gemüsesaatgut wider, die zum Erfolg unserer Kunden beitragen.” sagte Frank Claessens, Geschäftsführer von Nunhems Netherlands und Vice President Operations. 

„Sie bestätigt zudem, dass Nunhem nach wie vor das Herzstück unserer Geschäftstätigkeit bildet und verbindet fundierte lokale Expertise mit einer globalen Perspektive”.

Die Investition umfasst die Sanierung von zwei bestehenden Verarbeitungsgebäuden, die Modernisierung von zwei derzeit in Betrieb befindlichen Bereichen sowie den Bau neuer Anlagen.

Diese werden mit modernster Technik und Verarbeitungstechnologien ausgestattet sein, um Saatgut präziser und effizienter zu lagern, zu verpacken und zu versenden. 

Eine verbesserte Infrastruktur zur Qualitätssicherung ermöglicht Tests in großem Umfang, um sicherzustellen, dass das gesamte Saatgut den hohen Anforderungen der Anbauer entspricht.

Veröffentlichungsdatum: 17.04.2026

Schlagwörter

BASF Nunhems, investiert, Niederlanden, Next-Gen-Anlagen, Saatgutaufbereitung