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Polen: Preisniveau bei Schlangengurken unter Druck

16. April 2026

Das wachsende inländische Angebot und die sinkende Nachfrage aufgrund des kalten Wetters haben dazu geführt, dass das durchschnittliche Preisniveau unter den Fünf-Jahres-Durchschnitt gefallen ist – dies verdrängt auch zunehmend importierte Waren vom polnischen Markt, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).


Bildquelle: Pixabay

In Polen sind die Preise für Schlangengurken Anfang Frühling auf den Großmärkten schnell gestiegen. 

Doch der Preisanstieg in der ersten Märzhälfte erwies sich nicht als dauerhaft: Ende März begannen die Preise zu fallen, obwohl das durchschnittliche Preisniveau bis zum letzten Tag des Monats noch über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt lag.  

Doch diese Situation änderte sich Anfang April rasch: Das steigende Angebot und die sinkende Nachfrage aufgrund des kalten Wetters übten starken Preisdruck auf den Markt aus. 

Bis zum Ende der Woche fielen die Großhandelspreise auf das Niveau von 5,00–7,00 PLN pro Kilogramm, was 25 % niedriger ist als das vorherige Preisniveau und bereits unter den Fünf-Jahres-Durchschnitt gefallen ist.

Unter den negativen Entwicklungen ist für die Produzenten das Einzige Positive, dass das aktuelle Preisniveau für inländische Gurken bereits so niedrig ist, dass es effektiv importierte Waren vom Markt verdrängt. 

Die Importe sind bereits deutlich zurückgegangen, insbesondere bei spanischen Sendungen, deren Volumen auf ein Fünftel bis Sechstel des früheren Niveaus gesunken ist. 

Auch türkische Gewächshausgurken verschwinden zunehmend, obwohl auf den Märkten noch türkische und rumänische Freilandgurken zu finden sind.

 

Quelle: FruitVeB.hu

 

Veröffentlichungsdatum: 16.04.2026

Schlagwörter

Polen, Preisniveau, Schlangengurken, Druck