Spaniens Düngemittelhersteller warnen vor möglicher Schließung von Betrieben bei Verschärfung des Iran-Krieges
Düngemittelhersteller in Spanien haben gewarnt, dass eine Fortsetzung oder Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten sowie die damit einhergehenden Handelsunterbrechungen ihre Geschäftstätigkeit beeinträchtigen und möglicherweise zur Schließung einiger Produktionsstätten führen könnten.
Dies würde die ausreichende Düngemittelversorgung für die kommende Pflanzsaison gefährden, wie Hortoinfo berichtet.
Der spanische Verband der Düngemittelhersteller (ANFFE) erklärte, dass er in diesem internationalen Kontext trotz der hohen Energie- und Rohstoffkosten „große Anstrengungen“ unternehme, die Produktion aufrechtzuerhalten, um die Landwirte weiterhin mit Düngemitteln versorgen zu können.
Er weist darauf hin, dass diese Produkte für die Welternährung „unerlässlich“ sind, da etwa die Hälfte der Weltbevölkerung auf mit Mineraldünger erzeugte Feldfrüchte angewiesen ist.
Der Konflikt im Nahen Osten hat erhebliche Auswirkungen sowohl auf die Energiemärkte als auch auf die globale Düngemittelversorgungskette, da die Straße von Hormus einer der wichtigsten strategischen Seewege für den Welthandel mit Öl, Gas und Düngemitteln und eine zentrale Säule der Landwirtschaft ist.
Der ANFFE erklärte, dass der Nahostkonflikt die ohnehin schon schwierige Lage der europäischen Industrie, die aufgrund einiger der höchsten Energiepreise der Welt bereits unter erheblichem Druck stand, weiter verschärft hat.
Die Hersteller betonen, dass diese Produkte für die Welternährung unerlässlich sind, da etwa die Hälfte der Weltbevölkerung auf mit Mineraldünger erzeugte Feldfrüchte angewiesen ist. Daher halten sie eine „starke“ nationale Düngemittelindustrie für „lebenswichtig“.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 09.04.2026

