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Anteil von 0,3% an Gesamtexporten Spanien: O&G-Exporte in die Golfstaaten beliefen sich 2025 auf 69 Millionen EUR

19. März 2026

Die spanischen Exporte in die Golfstaaten erreichten 2025 eine Menge von 38.715 Tonnen im Wert von 69 Millionen EUR, was 0,3 % der spanischen Gesamtexporte ausmacht.

Der Nahostkonflikt hat daher nur sehr geringe Auswirkungen auf die spanischen Exporte von frischem Obst und Gemüse.


Bildquelle: Pixabay

Steigende Kosten, insbesondere für Diesel und Düngemittel, belasten den Sektor jedoch indirekt, wie der spanische Verband FEPEX berichtet.

Die Gesamtexporte von Obst und Gemüse in die Länder des Persischen Golfs (Saudi- Arabien, Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Kuwait, Oman, Katar, Iran und Irak) beliefen sich 2025 auf 38.715 Tonnen im Wert von 69 Millionen EUR. Dies entspricht 0,3 % der gesamten Menge und des Wertes der Exporte von Spanien 2025.

Die beiden wichtigsten Zielländer für spanische Obst- und Gemüseexporte in dieser Region sind Saudi-Arabien mit 21.113 Tonnen im Wert von 33,9 Millionen EUR und die VAE mit 13.621 Tonnen im Wert von 27,1 Millionen EUR 2025. 

Diese Daten stammen von dem spanischen Amt für Zölle und Verbrauchsteuern und wurden von FEPEX ausgewertet. Obst war dabei das am häufigsten exportierte Produkt.

Orangen, Kakis, Birnen, Pflaumen und Mandarinen waren die meistverkauften Produkte Spaniens nach Saudi-Arabien, während Äpfel und Orangen die meistverkauften Produkte in die VAE waren, wobei auch Zwiebelexporte herausstechen.

Wenn nur der März betrachtet wird, beliefen sich die Exporte nach Saudi-Arabien 2025 auf insgesamt 2.325 Tonnen, wobei Orangen mit 1.981 Tonnen die am häufigsten exportierte Frucht waren, gefolgt mit deutlichem Abstand von Äpfeln mit 254 Tonnen. 

Im Fall der VAE beliefen sich die Exporte im März des Vorjahres auf insgesamt 1.674 Tonnen. Äpfel waren mit 995 Tonnen die am häufigsten exportierte Frucht, gefolgt von Orangen mit 442 Tonnen. 

Die Obst- und Gemüseexporte nach Bahrain beliefen sich 2025 auf 174 Tonnen, nach Kuwait auf 970 Tonnen, nach Oman auf 1.112 Tonnen und nach Katar auf 1.725 Tonnen. In den Iran wurden keine Exporte getätigt.

„Für FEPEX stellen die Länder des Persischen Golfs zwar einen sehr kleinen Markt für den Obst- und Gemüseexportsektor dar, doch hat der Konflikt indirekte Auswirkungen aufgrund der gestiegenen Kosten für Produktionsmittel, insbesondere Öl und Düngemittel, sowie der jedem Konflikt innewohnenden Unsicherheit. Auch die Kosten für den Seetransport sind gestiegen, die Frachtpreise haben sich auf einigen Routen verdoppelt.“


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 19.03.2026

Schlagwörter

Spanien, O&G-Exporte, Golfstaaten