Schweiz: Knollensellerie – Dank guter Lagerfähigkeit das ganze Jahr über Saison
Der Knollensellerie bringt als typisches Winterlagergemüse viele gesunde Inhaltsstoffe in die kalte Jahreszeit. Schweizer Knollensellerie hat dank seiner guten Lagerfähigkeit das ganze Jahr über Saison, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).
Der sogenannte Echte Sellerie (Apium graveolens) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sellerie (Apium) gehört zur Familie der Doldenblütler. Knollensellerie ist acuh unter den Namen Wurzelsellerie oder Zeller bekannt.
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Die wildwachsende Pflanze war als Heil- und Arzneipflanze bereits im alten Ägypten und alten Griechenland bekannt.
Die Kultivierung von Sellerie begann entsprechend wohl auch im Mittelmeerraum. Bereits seit dem Spätmittelalter wird das Gemüse auch nördlich der Alpen angebaut und kommt heute weltweit vor.
Die drei Kulturformen des Echten Selleries – Stangensellerie, Würzsellerie und Knollensellerie – entstanden ab dem 17. Jahrhundert und werden bis heute gezielt kultiviert und in der Küche eingesetzt.
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Fast 11’000 Tonnen Schweizer Knollensellerie
Die Aussaat von Knollensellerie, der fast nur im Freilandbau auf gut 300 Hektaren kultiviert wird, erfolgt in der Regel im Februar oder März. Nach der Ernte im Herbst kommen die Knollen ins Kühllager und sind so das ganze Jahr über erhältlich.
Der Knollensellerie braucht rund sieben Monate, bis er reif ist. Der weitaus grösste Teil an Knollensellerie, der in der Schweiz auf den Tellern landet, stammt auch aus hiesigem Anbau: Schweizer Gemüseproduzentinnen und -produzenten ernteten 2024 rund 3’270 Tonnen Knollensellerie.
Die Lagermenge betrug gut 7’700 Tonnen, was zu einer Gesamtmenge von knapp 11’000 Schweizer Knollensellerie führte. Bei diesem Gemüse setzt die Schweiz fast komplett auf den hiesigen Anbau – lediglich 33 Tonnen wurden importiert. Der Pro-Kopf-Konsum liegt somit bei gut 1,2 Kilogramm.
Quelle: LID
Veröffentlichungsdatum: 16.03.2026

