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EU-Kommission nutzt KI zur minutenschnellen Aufdeckung von Lebensmittelverschwendung und Betrug

16. März 2026

Mit der Plattform „TraceMap“ werden Verbindungen zwischen Akteuren und Lieferungen schnell festgestellt. Durch Überwachung der gesamten Lieferkette ist, sobald ein Risiko erkannt wird, eine schnellere Entfernung unsicherer oder betrügerischer Produkte möglich, wie Hortoinfo berichtet.

Die Europäische Kommission hat in einer Erklärung die Einführung der neuen KI-Plattform
„TraceMap“ bekannt gegeben. 

Diese soll Lebensmittelbetrug, mit Pestizidrückständen oder anderen Substanzen kontaminierte Lebensmittel sowie Ausbrüche von lebensmittelbedingten Erkrankungen in der EU durch die Überwachung der gesamten Lieferkette aufdecken.

TraceMap steht nun den nationalen Behörden aller Mitgliedstaaten zur Verfügung und ermöglicht ihnen, Kontrollen zu optimieren und gründlichere Untersuchungen ohne zusätzliche Ressourcen durchzuführen.

EU-Kommissar Olivér Várhelyi erklärte: „TraceMap ist ein Durchbruch, der die Fähigkeit der EU, auf Lebensmittelsicherheitskrisen zu reagieren und Lebensmittelbetrug zu bekämpfen, revolutionieren wird.“ 

Die Plattform wird komplexe Lieferketten innerhalb von Minuten abbilden und Produkte sowie Akteure verfolgen können, für die bisher Dokumentenprüfungen und direkter Kontrollen Austausch zwischen den Behörden erforderlich waren, was mehr Zeit und Ressourcen benötigte.


Quelle: Hortoinfo.es

 

Veröffentlichungsdatum: 16.03.2026

Schlagwörter

EU-Kommission, KI, Plattform „TraceMap“, Lebensmittelverschwendung, Betrug