2,1% der weltweiten Containerflotte im Golf blockiert
Drewry Maritime Research gibt einen Überblick über die globale Containerschifffahrt im Kontext des Konflikts im Nahen Osten, berichtet Fructidor.com.

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Im Vergleich zu anderen Schifffahrtssektoren ist die Containerschifffahrt weniger unmittelbar vom Iran-Konflikt betroffen, bleibt jedoch nicht vor Unterbrechungen und steigenden Kosten verschont.
Die Aktien von Containerreedereien sind bis zum 2. März infolge der gemeinsamen Militärschläge der USA und Israels gegen den Iran gestiegen.
Dieser Konflikt fügt der internationalen Politik und den Handelsaussichten eine zusätzliche Unsicherheitsdimension hinzu.

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Starkes Überangebot an Containern
Der Hormuzstraße und dem Arabischen Golf kommt im Vergleich zu anderen Schifffahrtssektoren, wie beispielsweise Tankern, eine geringere operative Bedeutung zu.
Eine Störung in einem stark überversorgten Markt wie dem Containerschiffsfrachtmarkt stellt für die Betreiber eine insgesamt positive Entwicklung dar.

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158 Containerschiffe im Golf
Laut den AIS-Intelligenzdaten von Drewry befanden sich ab letzter Woche 158 Containerschiffe mit einer Gesamtkapazität von 691 TEU im Nahen Osten, entweder im Golf von Oman, im Arabischen Meer oder im Persischen Golf.
Diese Kapazität entspricht lediglich 2,1 % der derzeit aktiven Containerschiffflotte.
Quelle: Fructidor.com, Drewry Maritime Research
Veröffentlichungsdatum: 12.03.2026

