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Belgien: Projekt ImPuls will Soja für Einzelhändler und Verbraucher attraktiver machen

12. Februar 2026

ILVO, Inagro und Boerenbond bündeln ihre Kräfte im Rahmen des Sojaprojekts ImPuls. Diese Initiative zielt darauf ab, den lokalen Sojaanbau in Flandern in kurzer Zeit zu einem rentablen Ertrag zu machen, so berichtet das Flämische Infozentrum für Landwirtschaft und Gartenbau (VILT).


Bildquelle: Pixabay

Sojaanbau auf flämischen Böden ist nichts Neues, doch die Suche nach einem verlässlichen Markt geht weiter. 

ImPuls konzentriert sich daher auf den Aufbau von Wertketten und den lokalen Vertrieb durch Pilotprojekte und Kooperationen zwischen Landwirten, Einzelhändlern, Händlern und Lebensmittelunternehmen. 

Auch der Austausch von Wissen über den Anbau ist zentral für die Ausweitung der Sojaanbaufläche in Flandern. 

Wer an Soja denkt, denkt eher an Südamerika als an die flämischen Felder. Dabei könnte der Anbau hierzulande wertvoll sein. 

Dank seiner Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien benötigt Soja wenig Dünger, was der Boden- und Wasserqualität zugutekommt. 

Zudem zeichnet sich Soja durch seine hochwertige Proteinzusammensetzung aus: Es ist die einzige Hülsenfrucht, die alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren enthält. 

Wer möchte Soja essen? 

Eine weitere wichtige Frage: Wie können wir die Verbrauchernachfrage ankurbeln? ImPuls konzentriert sich in Zusammenarbeit mit dem Flämischen Institut für Gesundes Leben auf die Sensibilisierung der Wahrnehmung und die Schaffung von Nachfrage. 

Kampagnen wie die „Hülsenfruchtwoche“ sensibilisieren die Verbraucher für die gesundheitlichen und ökologischen Vorteile von Hülsenfrüchten, insbesondere für lokal angebautes Soja.

Das Ziel ist schließlich, Sojabohnen zu einer vollwertigen Kulturpflanze in der flämischen Landwirtschaft zu entwickeln. Das neue Projekt ImPuls läuft bis 2029.


Quelle: Vilt.be

 

Veröffentlichungsdatum: 12.02.2026

Schlagwörter

Belgien, Sojaprojekts ImPuls, Einzelhändler, Verbraucher, Kampagne, „Hülsenfruchtwoche“