Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Spanien: Gemüseangebot im Februar weiter knapp

10. Februar 2026

Aufgrund des anhaltend kühlen, lichtarmen und sehr regnerischen Wetters liegen die Erträge sowohl in Südspanien als auch in Marokko unter dem Normalniveau.
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Das begrenzte Gemüseangebot aus Südeuropa und Marokko wirkt sich weiterhin aus, da das deutlich kühlere und feuchtere Wetter im Vergleich zu den Vorjahren die Produktion erheblich reduziert hat, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (Fruitveb).

Auch die Paprikaernte ist stark von Thrips parvispinus betroffen, was die quantitativen und qualitativen Aussichten weiter verschlechtert. 

Marktteilnehmern zufolge können die derzeit hohen Preise die sinkenden Erträge der Erzeuger teilweise ausgleichen.

Laut Fulgencio Spa, dem Leiter eines Gemüseanbauunternehmens in Granada, ist das Angebot sowohl in Spanien als auch in Marokko deutlich zurückgegangen, was zu extrem hohen Preisen über den Winter geführt hat. 

Er geht davon aus, dass sich diese Situation im Februar und März fortsetzen wird.

Unter den gegenwärtigen Umständen können Produktions- und Vertriebsunternehmen die Kundennachfrage nicht vollständig befriedigen. Obwohl die Preise auf dem freien Markt extrem hoch sind, versuchen die Unternehmen, die verfügbare Menge fair auf bereits getätigte Bestellungen und Projekte zu verteilen. 

Die meisten Partner haben Verständnis für die Situation, da der gesamte Sektor von der Knappheit betroffen ist. 


Quelle: Fruitveb.hu

 

Veröffentlichungsdatum: 10.02.2026

Schlagwörter

Spanien, Gemüseangebot, Februar, knapp