Marokkos Wassermelonenexporte erholen sich, aber weiter unter Rekordniveau
Marokko hat begonnen, seine Wassermelonenexporte wieder herzustellen, nachdem es 2024 einem starken Rückgang gegeben hat, so berichtet EastFruit.
Bildquelle: Pixabay
In den ersten 11 Monaten des Jahres 2025 exportierte das Land 175.000 Tonnen Wassermelonen im Wert von 190 Millionen USD, ein Anstieg von 54 % gegenüber 2024.
Frankreich bleibt der wichtigste Abnehmer und ist für etwa die Hälfte der marokkanischen Wassermelonenexporte verantwortlich. Spanien folgt mit knapp über 23 %, während Großbritannien mit 8,5 % an dritter Stelle liegt.
Bemerkenswert ist, dass die Lieferungen nach Großbritannien und Portugal 2025 fast das Rekordniveau von 2022 erreichten. Zu den weiteren Abnehmern zählten Belgien, die Niederlande, Mauretanien und Deutschland.
Marokkos Exportrekord wurde 2022 mit 297.000 Tonnen Exporten aufgestellt. In den Folgejahren traten jedoch gravierende klimatische Herausforderungen ein.
Andauernde Dürren und akute Wasserknappheit führten zu Einschränkungen und in einigen Regionen sogar zu Verboten des Wassermelonenanbaus. Infolgedessen verzeichnete Marokko 2024 die niedrigste Exportmenge seit 8 Jahren und fiel aus den Top 10 der weltweiten Exporteure heraus.
2025 erholte sich der Sektor und die Exporte zogen wieder an. Obwohl die Mengen weit unter den früheren Rekorden bleiben, gibt die Erholung Anlass zur Hoffnung.
Wassermelonen gehören wieder zu Marokkos 5 wichtigsten Exportkategorien von Obst und Beeren und tragen dazu bei, dass das Land seine Position unter den weltweit führenden Lieferanten zurückerobern konnte.
Zudem ist es Marokko gelungen, die Exporte von Kartoffeln und Mandarinen wieder aufzunehmen und damit seine Agrarhandelsaussichten weiter zu verbessern.
Quelle: EastFruit.com
Veröffentlichungsdatum: 02.02.2026

