Konsumklima: Erholungstendenzen auf niedrigem Niveau
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hellt sich zu Jahresbeginn 2026 auf: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung steigen an, während die Sparneigung weitgehend stagniert.
Folglich erwarten die Konsumenten für den Konsumklima-Indikator für Februar dieses Jahres im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg von 2,8 Zählern auf -24,1 Punkte.

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Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.
Neben einem moderaten Zuwachs der Anschaffungsneigung trägt vor allem der deutliche und sprunghafte Anstieg der Einkommenserwartung zur Verbesserung des Konsumklimas bei.
Die Sparneigung hat in diesem Monat keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Indikators, da sie mit -0,8 Zählern nahezu unverändert ist und bei knapp 18 Punkten auf einem sehr hohen Niveau stagniert.
„Mit dem aktuellen Anstieg kann das Konsumklima die starken Verluste aus dem Vormonat zu einem wesentlichen Teil gutmachen. Das Niveau bleibt jedoch niedrig. Der Einkommensindikator gewinnt im Januar 12 Zähler hinzu und weist nun 5,1 Punkte auf.
Die Erhöhung des Mindestlohnes zum 1.1.2026 sowie gesunkene Inflationsängste der Verbraucher beleben offenbar die Aussichten auf bessere Einkommen“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM.
„Ob sich der positive Trend in den kommenden Monaten festigen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie eine Eskalation der Handelskonflikte könnten die Stimmung schnell wieder zum Kippen bringen. Somit steht die aktuelle Aufhellung durchaus auf tönernen Füßen“.
Quelle: NIQ
Veröffentlichungsdatum: 29.01.2026
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