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Schädlingsresistenz und Zyklusanpassung – Schlüssel zur Sicherung der Vormachtstellung der Paprika

12. Januar 2026

Vertreter der führenden Paprikasaatgutunternehmen in Almería, Spanien, analysieren den aktuellen Stand der Kulturpflanze und die Forschungsprojekte, die sie zur Bekämpfung des zunehmenden Aufkommens neuer Schädlinge entwickeln. 


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Die Innovationen konzentrieren sich auf Pflanzenstruktur, genetische Resistenz und Klimaanpassung, um Qualität und Rentabilität zu erhalten, berichtet RevistaMercados.com

Thrips parvispinus

Die Anbaufläche für Paprika ging in der Saison 2025/26 leicht um 2,5 %, annähernd 300 ha, auf insgesamt rund 12.400 ha zurück, was hauptsächlich aufgrund des Druckes durch den Schädling Thrips parvispinus passierte. 

Den Prognosen zufolge sind Paprikaerzeuger aufgrund der schwierigen Bekämpfung dieses Schädlings auf andere Kulturen wie Gurken und Zucchini umgestiegen, denn derzeit gibt es weder zugelassene Wirkstoffe noch eine bewährte Lösung gegen den Schädling. 

Tatsächlich haben einige landwirtschaftliche Betriebe ihre gesamte Ernte verloren und bei anderen wurden sowohl Fruchtqualität als auch Ertrag beeinträchtigt.

Die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen der Saatgutunternehmen zur Lösung dieses Problems konzentrieren sich einerseits auf die Veränderung des Pflanzentyps hin zu offeneren Strukturen, die die Handhabung erleichtern und die Pflanzen sauberer halten. 

Diese Struktur fördert das Vorhandensein von Trichomen auf den Blättern und eine kontinuierliche Blüte, was die Anpassung nützlicher Insekten erleichtert, wie Henry Smienk, Marketingleiter bei Ramiro Arnedo, erklärt. 

„Wir arbeiten an Pflanzen mit geringerer Blattmasse und Wuchsformen, die die Besiedlung durch Insekten erschweren.“


Quelle: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 12.01.2026

Schlagwörter

Schädlingsresistenz, Zyklusanpassung, Paprika