BLE-Marktbericht: Tacle - die "Blutorangen-Mandarine" aus Italien am Frankfurter Frischezentrum
Das Angebot kleinfruchtiger Zitrusarten im Frischezentrum wurde um die Varietät Tacle aus Sizilien erweitert. Die seit 1999 zugelassene Kreuzung aus der Blutorange Tarocco und der Clementine Monreal (Ta+Cle=Tacle) präsentiert sich mit einer dunkelorangen Schale und einem tieforangen Fleisch, das partiell über eine rötliche Pigmentierung verfügt. Ihr Vermarktungszeitraum erstreckt sich von Dezember bis Januar.
Die Tacle ist in der Regel sehr saftig, ausgesprochen aromatisch und festfleischig. Die kernlose Frucht konnte mit ihren beeindruckenden organoleptischen Eigenschaften punkten. Ihre Refraktometerwerte bewegten sich zwischen 12,1 und 12,3° Brix. Ein zusätzlicher Pluspunkt war die äußerst leichte Schälbarkeit. Allerdings hielt die enorme Größe der Offerten, hervorgehoben durch die Kalibrierung EXX, einige Kunden von einer Bestellung ab.
Die Produkte waren lose gepackt in Kartons mit einem Gewicht von 7 kg mit 23 bis 27 Stück. Bei der Kennzeichnung war neben den erforderlichen Angaben auch die Anbauregion Palagonia genannt. Da es sich bei der Tacle um eine Kreuzung handelt, wird sie bei der Einteilung der kleinfruchtigen Zitrusarten unter der Rubrik Mandarinen/Mandarinen-Hybriden geführt. (Foto (c) BLE)
Quelle/autor: BLE Marktbericht
Veröffentlichungsdatum: 25.01.2012
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