USA: Bio-Erdbeeren schneiden besser ab
Bei einem Vergleich von konventionell und biologisch angebauten Erdbeeren in den USA haben die Bio-Beeren besser abgeschnitten. Bei einer Sorte habe die Bio-Frucht im Test süßer geschmeckt als die konventionell angebaute, während bei zwei weiteren Sorten kein Geschmacksunterschied festzustellen war, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Das Forscherteam um John Reganold von der Washington State University untersuchte die Früchte von 26 Feldern in Kalifornien. In dem Bundesstaat werden über 25 % der weltweiten Erdbeerernte angebaut, rund 5 % davon stammen von ökologisch bewirtschafteten Flächen. Die Hälfte der untersuchten Äcker wurde biologisch bestellt, die andere konventionell, auch unter dem Einsatz von Pestiziden.
Nach Angaben der Wissenschaftler hielten sich die Bio-Erdbeeren länger frisch, waren aber kleiner als konventionelle Vergleichs-Früchte. Sie enthielten mehr Trockenmasse sowie mehr Antioxidantien wie Phenole und Ascorbinsäure (Vitamin C). Allerdings war in den Bio-Beeren weniger Kalium enthalten. Bei der Analyse von Bodenproben wurde in den der biologischen Erde mehr Kohlen- und Stickstoff gefunden, was als fruchtbar für den Anbau von Nahrungsmitteln gilt. Auch in einer Reihe anderer Eigenschaften habe der Bio-Boden den konventionellen übertrumpft. (sueddeutsche.de)
Quelle:
bio-markt.info
Veröffentlichungsdatum: 07.09.2010