HHLA und Polzug Intermodal starten leistungsfähigen Hinterland-Terminal in Polen
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und POLZUG haben einen neuen Hinterland-Terminal bei Kattowitz eröffnet. Durch die hochmoderne Anlage rückt die südpolnische Wirtschaftsregion Schlesien näher an den Hamburger Hafen heran. Der Umschlagterminal entspricht den hohen europäischen Standards für Terminals im kombinierten Verkehr, wie sie die HHLA etwa am Standort Hamburg bereits erfolgreich umgesetzt hat.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Hinterland-Terminals in Dabrowa Górnicza bei Kattowitz reagieren die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und POLZUG auf die steigende Nachfrage nach Containertransporten in einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Polens. Die „Full-Service“-Anlage erfüllt die hohen europäischen Anforderungen an Umschlagterminals für den kombinierten Verkehr und beseitigt Engpässe bei der Abfertigung wachsender Transportmengen. Zudem laufen die Planungen für weitere Terminalprojekte in Polen auf Hochtouren.
Insgesamt rund 10 Mio. Euro investierte HHLA Intermodal Polska, ein Tochterunternehmen HHLA, in den Aufbau des neuen Terminals. Für HHLA Intermodal ist die Investition in den Terminal in der Region Schlesien ein logischer Schritt beim systematischen Ausbau ihres leistungsfähigen Hinterlandnetzwerkes in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Mieter und Betreiber des Terminals ist der Bahnoperateur POLZUG ein Gemeinschaftsunternehmen der polnischen Staatsbahn PKP Cargo S.A., der DB Mobility Logistics AG und der HHLA (jeweils 33,33 Prozent).
Dr. Sebastian Jürgens, HHLA Vorstand für die Segmente Intermodal und Logistik:
„Hamburg und Schlesien rücken mit unserem neuen Hinterland-Terminal bei Kattowitz enger zusammen. Schon bald werden wir in Posen einen neutralen Hub entwickeln und noch mehr für Polen tun. Unser großes Ziel ist es dann, Shuttlezug-Verbindungen in hoher Frequenz zwischen Polen und dem Hamburger Hafen aufzubauen.“
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