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Samstag, 11.02.2012 E-mail

NEWS / NEWSARCHIV

Marktvorschau für April 2010 (Wochen 13 bis 17 einschließlich)

Marktvorschau für die wichtigsten Flandria-Produkte

Diese Marktvorschau für die wichtigsten Flandria-Produkte bezieht sich auf den Monat April; sie wurde am Mittwoch, 10. Februar, abgeschlossen. Die Prognosen orientieren sich an den Anfuhrerwartungen bis zu diesem Stichtag. Die derzeitigen Auktionspreise werden mit denen der entsprechenden Vorjahresperiode verglichen. Eine Preisvorhersage ist dies nicht.

Lose Tomaten
Anfuhr: Nach den durchgehenden Lieferungen in der Wintersaison setzt jetzt ein linearer Anstieg ein, der in Woche 13 bereits 300.000 kg erreicht. Für Woche 14 erwarten die Flandria-Auktionen 600.000 kg. Das Angebot geht langsam auf einen Höhepunkt zu. In Woche 15 werden 1,2 Millionen, in den Wochen 17-18 sogar 2 Millionen kg angeliefert.
Preis: Für einen Preisvergleich mit 2009 waren die Februar-Anlieferungen zu klein.

Strauchtomaten
Anfuhr: Für April wird ein durchgehender Anstieg erwartet: von 300.000 kg (Woche 13) auf 600.000 kg (Woche 14). Dieser Trend hält auch in den folgenden Wochen an, was bedeutet: ca. 1,2 Millionen kg in den Wochen 15-16 und 2 Millionen kg in Woche 17.
Preis: Für einen Preisvergleich mit 2009 waren die Februar-Anlieferungen zu klein.

Kopfsalat
Anfuhr: Im Vorfeld von Ostern sorgen die Wochen 13 und 14, mit 4,5 bis 5,5 Millionen Stück, für eine Spitzenanfuhr. Danach allmählicher Rückgang auf 3,5 bis 4 Millionen Stück in den Wochen 17 und 18.
Preis: Die Kopfsalat-Preise lagen im zweiten Jahresmonat unter denen der Vergleichsperiode 2009.

Porree
Anfuhr: In den Wochen 13 und 14 liefern die Erzeuger ca. 2 Millionen kg Porree je Woche. Danach allmählicher Rückgang auf 1,5 Millionen kg (Wochen 15-17) bzw. 1,2 Millionen kg (ab Woche 18).
Preis: In der zweiten Februarwoche gab es ähnliche Erzeugerpreise wie voriges Jahr um diese Zeit. Der Durchschnittspreis liegt derzeit etwas unter dem von Februar 2009.

Chicorée
Anfuhr: Spitzenanfuhren (1,3 Millionen kg) bis einschließlich Woche 13; danach allmählicher Rückgang bis auf 1 Million kg in Woche 16. Dieser Trend setzt sich weiter fort, so dass für die Wochen 17 und 18 noch 800.000 kg Chicorée zu erwarten sind.
Preis: Chicorée erzielte im Februar ähnliche Preise wie im Februar 2009. Dasselbe gilt auch für die Durchschnittspreise.

Spargel
Anfuhr: Mit 10.000 kg u/G-Spargel begann in Woche 11 die Spargelsaison. Für Woche 15 werden bereits 30.000 kg erwartet. Dann wird der unter Plastiktunnels angebaute Spargel geerntet. In Woche 16 werden 60.000 kg angeliefert. Ab Woche 18 kommen ca. 140.000 Freilandspargel in den Handel.

Paprika
Anfuhr: Bei den grünen Paprikas steigt die Anfuhr schneller als bei den gelben und roten. Die Produktion verläuft wellenförmig, mit Höhen und Tiefen.

grüne: leicht steigende Mengen (80.000 bis 150.000 kg) in den Wochen 13 bis 18. Für Preisvergleiche mit 2009 ist es - auch für die andern Farben - noch zu früh.
rote: Die neue Saison setzt etwas später ein (um Woche 13, mit 10.000 kg). In Woche 14 wird sich das Aufkommen schon auf 20.000 kg verdoppeln. Mit 250.000 kg/Woche erreicht das Angebot gegen Woche 16 bis 18 eine erste Lieferspitze.
gelbe: Auch bei den gelben Paprikas kommt die neue Saison langsam auf Touren (ca. 30.000 kg in Woche 13). Für Woche 14 darf der Handel schon 100.000 kg erwarten, für die Wochen 17-18 sogar 120.000 kg/Woche.

Auberginen
Anfuhr: Die Auberginensaison ist voll im Gang. Beträgt die Produktion in Woche 13 noch ca. 120.000 kg, sind es in Woche 15 schon 180.000 kg. Danach schnellt das Angebot in den Wochen 17 und 18 auf 200.000 bis 250.000 kg empor.

Salatgurken
Anfuhr: Für Woche 13 erwarten die Flandria-Auktionen 2 Millionen Stück. Nach Ostern werden es in Woche 14 bereits 2,5 Millionen Stück sein, in den Wochen 15 bis 17 sogar bis 2,7 Millionen Stück pro Woche.
Preis: etwas niedrigere Preise als 2009

Zucchini
Anfuhr: Für Woche 13 werden 100.000 Stück erwartet. Bei anhaltend steigender Produktion gibt es zwischen Woche 16 und Woche 18 eine erste Anfuhrspitze mit 200.000 bis 250.000 Stück/Woche.

Feldsalat
Anfuhr: Für die Wochen 13 bis einschließlich 17 garantieren die Erzeuger zwischen 60.000 und 70.000 kg/Woche.
Preis: In den ersten Februar-Wochen erzielte Feldsalat deutlich niedrigere Preise als voriges Jahr. Auch der Durchschnittspreis lag 2009 merklich über dem dieses Jahres.

Weißkohl
Anfuhr: In den Wochen 13 und 14 hält sich das Angebot im bisherigen Umfang. Pro Woche werden ca. 130.000 Stück Weißkohl angeliefert. Für die Wochen 15 bis 17 wird eine Wende erwartet, die das Angebot auf 100.000 Stück/Woche sinken lässt.
Preis: Im Februar wurden für Weißkohl dieselben Preise notiert wie voriges Jahr.

Rotkohl
Anfuhr: In den Wochen 13 und 14 stagniert das Aufkommen bei ca. 60.000 Stück; danach (Wochen 15 bis 18) geht es auf 40.000 Stück zurück.
Preis: Rotkohl erzielte im Februar ähnliche Preise wie 2009.

Grünkohl
Anfuhr: Für April (Wochen 13 und 14) kann der Handel 60.000 Stück/Woche erwarten. In den Wochen 16 bis 18 geht die Saison mit 20.000 bis 25.000 Stück/Woche zu Ende.
Preis: Flandria-Grünkohl war in der zweiten Februarhälfte etwas teurer als in der Vergleichszeit 2009. Der Durchschnittspreis ist fast derselbe geblieben.

Knollensellerie
Anfuhr: Das Angebot geht allmählich zurück; im April (Wochen 13 bis einschließlich 17) beträgt es noch 80.000 bis 120.000 Stück.
Preis: Die Preisbildung bescherte dem Flandria-Knollensellerie im Februar höhere Notierungen. Auch der Durchschnittspreis ist höher als in den ersten Monaten des Vorjahres.

Rosenkohl
Anfuhr: weiter sinkendes Aufkommen. Für Woche 13 werden noch 20.000 kg, für Woche 14 nur mehr 5.000 kg erwartet. Damit ist die Rosenkohlsaison zu Ende.
Preis: Im Februar lagen die Rosenkohlpreise unter denen von 2009.



Veröffentlichungsdatum: 09.03.2010
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