Die Grenzwerte seien nur in etwa zwei Prozent der Proben überschritten worden. Vor fünf Jahren waren es noch sieben Prozent. Ein Abstand zu biologischen Produkten ist aber nach wie vor gegeben – Bio enthält generell weniger Rückstände. Trotz der erfreulichen Entwicklung müssen sich Verbraucher bewusst sein, dass sich die Grenzwerte immer nur auf einen Stoff beziehen. „In der Realität sind Obst und Gemüse mit Rückständen von unterschiedlichen Pflanzenschutzmitteln belastet, die sich gegenseitig beeinflussen können“, erklärt Fricke. Die Lebensmittel sollen deshalb vor dem Verzehr gründlich gewaschen und danach abgetrocknet werden.
EU-Produkte schnitten übrigens deutlich besser ab, als Einfuhren von außerhalb. „Besonders problematisch sind frische Kräuter, Tee, Maracujas und Zitronen“, so Fricke.
Quelle: wortundbildverlag.de
Veröffentlichungsdatum: 09.03.2010
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