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ZVG fordert weitere Anpassungen bei Energie-Bundesförderprogrammen

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) sieht weitere Anpassungsmöglichkeiten bei den Bundesprogrammen zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien in Landwirtschaft und Gartenbau und hat diese in einem Schreiben an Staatssekretärin Silvia Bender vom Bundeslandwirtschaftsministerium erläutert.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Entbürokratisierung nicht ausreichend

Anlass des Briefes war die Ankündigung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, das Bundesprogramm zu entbürokratisieren, um die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Landwirtschaft und Gartenbau zu verringern. Dieser Schritt wird ausdrücklich begrüßt, reicht aber nach Einschätzung des ZVG nicht aus, um die Betriebe in der aktuellen Lage überhaupt für Investitionen zu gewinnen.

Deshalb schlägt der ZVG vor, verschiedene Einzelmaßnahmen zu fördern wie der Einbau von Wärmespeicher oder der Ersatz einer Assimilations- oder photoperiodischen Belichtung. Des Weiteren soll bei der Förderung von Gewächshausneubauten der gesamte Förderprozess vereinfacht werden. Nicht zuletzt hält der ZVG weiterhin eine Reduzierung der Steuern und Abgaben auf alle Energieträger für zwingend erforderlich, um am Markt - auch im internationalen Wettbewerb – bestehen zu können.

Quelle: ZVG

Veröffentlichungsdatum: 29. März 2022