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AMI: Kakiangebot steigt nur zögerlich

Kakis werden zwar ab Oktober in den Werbeaktionen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) beworben, doch erst im November steuern die orangen Früchte ihrem Werbehöhepunkt entgegen, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Kaki
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Angebotsverfügbarkeit an Kaki nimmt zu. Neben Spanien setzt jetzt auch Italien mit steigenden Mengen ein. Das Angebot trifft auf einen aufnahmefähigen Markt. An den deutschen Großmärkten steigen mehr und mehr Vermarkter in den Verkauf ein. Die Preise liegen in der 41. Woche je nach Fruchtgröße und Marke nach wie vor in weiter Spanne.

In den Supermarktketten wird mit Aktionen zu Preisen von 0,39 bis 0,59 EUR/St auf die orangen Früchte aufmerksam gemacht. Das Angebot trifft auf eine hohe Kaufbereitschaft. Der Anteil der Haushalte, die in der zurückliegenden 40. Woche mindestens einmal zu Kaki gegriffen hatten, übertraf um 67 % den Vorjahreswert. Die bundesweiten durchschnittlichen Verbraucherpreise lagen mit 0,63 EUR/St. minimal über dem Vorjahresniveau.

Für die kommende 42. Woche wird mit weiter steigenden Angebotsmengen gerechnet. Insgesamt gesehen sollen aber nicht die Mengen an Kaki zur Verfügung stehen wie in den Vorjahren. Zuletzt kam es in bedeutenden Anbaugebieten zu hohen Ausfällen durch Hageleintrag, so dass die als schmal prognostizierte Ernte nochmals dezimiert wurde.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 14.10.2021)

 

Veröffentlichungsdatum: 15. Oktober 2021