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AMI: Lebensmittelteuerung schwächte sich 2023 ab

Seinen Höhepunkt hatte der Preisauftrieb bei frischen Lebensmitteln aus konventioneller Erzeugung bereits im Oktober 2022 erreicht. Der AMI-Frischeindex wies zu diesem Zeitpunkt eine Teuerung um 20,8 % im Vorjahresvergleich aus und schwächte sich spätestens seit dem April des vergangenen Jahres deutlich ab. Doch im Jahresdurchschnitt lagen die Verbraucherpreise für frische Lebensmittel noch einmal 8,8 % höher als 2022. Das teilt die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) mit. 


Grafik © AMI-informiert.de

Neben neben anderen Warengruppen trieben höhere Kartoffelpreise die Lebensmittelteuerung. Speisekartoffeln kosteten 2023 rund 19 % mehr. Durch die kleinere Ernte 2022 lagen die Verbraucherpreise im ersten Halbjahr 2023 deutlich über dem Vorjahresniveau. Da die neue Ernte ebenfalls klein ausfiel, blieb die Wende aus. Regen im Sommer verzögerte zudem die Rodung. Im August 2023 erreichte die Teuerungsrate knapp 40 %.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 12.01.2024)

 

Veröffentlichungsdatum: 17. Januar 2024