Längere Lieferzeiten und steigende Frachtkosten schaden der Wettbewerbsfähigkeit von Europas Äpfeln. Europäische Apfelexporteure sehen sich bei dem Versand in die Golfregion zunehmenden logistischen Herausforderungen gegenüber.

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Längere Transportzeiten, steigende Frachtkosten und Störungen in der Lieferkette erschweren die Planung immer mehr, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).
Die Marktteilnehmer geben an, dass längere Transportzeiten nicht nur die Kosten erhöhen, sondern auch das Risiko von Qualitätseinbußen steigern. Daher suchen immer mehr Exporteure nach alternativen Märkten.
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem der europäische Markt bereits gut gesättigt ist. Im Februar 2026 beliefen sich die polnischen Apfelbestände auf 836.000 Tonnen, ein Plus von 13,1 % gegenüber dem Vorjahr, während die italienischen Bestände bei 1,1 Millionen Tonnen lagen.
Die Gesamtbestände der 15 von der World Apple and Pear Association (WAPA) beobachteten europäischen Länder waren um 12,5 % höher als im Vorjahr.
Insgesamt ist der Markt durch stabile, aber hohe Lagerbestände, eine verhaltene Verarbeitungstätigkeit und eine unvorhersehbare Exportnachfrage gekennzeichnet, was die Akteure des Sektors zu weiterer Vorsicht mahnt.
Quelle: FruitVeb.hu
Veröffentlichungsdatum: 14. April 2026