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Deutschland ist der drittgrößte Importeur von Kirschen weltweit

In dem Jahr 2023/24 wird die EU-Produktion von Pfirsichen und Nektarinen schätzungsweise 3,6 Millionen Tonnen betragen, während sich die Kirschproduktion voraussichtlich auf 657.435 Tonnen belaufen wird.

Bildquelle: Shutterstock.com Kirschen
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Ungünstige Wachstumsbedingungen in den wichtigsten erzeugenden Mitgliedstaaten begünstigen den Rückgang der Kirschproduktion, während bei Pfirsichen und Nektarinen verbesserte Produktionsniveaus in Spanien die schlechte Leistung in Italien ausgleichen.

Wie in einem Bericht 'Situation und Ausblick für Steinobst' von dem Auslandslandwirtschaftsdienst (FAS) berichtet wird, ist der Konsum von frischem Steinobst in der EU aufgrund der hohen Inflationsrate infolge des Konflikts in der Ukraine unter Druck geraten.

Kirschen

In dem Jahr 2022/23 beliefen sich die EU-Importe von US-Kirschen auf 240.000 USD, die hauptsächlich nach Spanien verschifft wurden. Die EU-Importe von Kirschen werden größtenteils von Deutschland getragen, das nach China/Hongkong und den Vereinigten Staaten der drittgrößte Kirschimporteur der Welt ist. Italien und Spanien sind die größten Abnehmer frischer Kirschen.

Es gibt eine große Menge an Intra-EU-Handel von den wichtigsten erzeugenden Mitgliedstaaten, hauptsächlich aus Spanien und Griechenland. Die EU ist ein Nettoimporteur von Kirschen, die hauptsächlich aus der Türkei stammen, auf die fast 70 % der EU-Importe entfallen. Weitere relevante Lieferanten sind Serbien, Chile und Argentinien. Die letzten beiden sind während der Nebensaison auf der Nordhalbkugel relevant.

Pfirsiche und Nektarinen

Die EU ist ein Nettoexporteur von Pfirsichen und Nektarinen, wobei die Exporte die Importe bei weitem übersteigen. Allerdings nimmt die positive Handelsbilanz der EU für diese Produkte aufgrund eines Rückgangs der Exporte und eines Anstiegs der Importe weiter ab. Laut Trade Data Monitor (TDM) belief sich die Handelsbilanz der EU für Pfirsiche und Nektarinen 2022 dem Wert nach auf 149 Millionen USD und 84.000 Tonnen, 11 % niedriger als in der Vorsaison.

Quelle: USDA

 

Veröffentlichungsdatum: 05. September 2023