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Obstmarkt Südtirol: neue Chancen nutzen

Corona hat unser Konsumverhalten verändert: Gesundheit und Nachhaltigkeit sind in den Vordergrund gerückt. Eine Chance für den heimischen Apfelanbau, wie bei der diesjährigen Obstbautagung deutlich wurde. Entscheidend werden aber die Weichen, die es jetzt zu stellen gilt, wie der Südtiroler Bauernbund (SBB) berichtet.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
Bildquelle: Shutterstock.com

Europa ist im Umbruch. Was das für die heimische Obstwirtschaft bedeuten und wie darauf gut reagiert werden kann, erörterte Helwig Schwartau bei der heurigen Obstbautagung: Der Experte der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) suchte nach Antworten auf die Frage, wie der Apfelmarkt auf Corona, den Wunsch nach mehr Regionalität und die Umstellung auf Clubsorten bzw. Bioäpfel reagieren wird. Sichere Aussagen könne er zwar nicht treffen, meinte Schwartau, anhand aktueller Zahlen wagte er trotzdem einen Ausblick. Eines vorweg: Die Entwicklungen könnten der heimischen Obstwirtschaft in die Hände spielen. Falls man imstande ist, nun die richtigen Entscheidungen zu treffen.

An die 550 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten von ihren Bildschirmen aus den Vorträgen der diesjährigen Obstbautagung, die auf Zoom abgehalten wurde. Dazu gab es die Möglichkeit, über Chat Fragen zu stellen und untereinander zu kommunizieren.

Apfelmarkt durch die Pandemie eher im Vorteil

Stefan Pircher, Obmann des Absolventenvereins Landwirtschaftlicher Schulen (ALS), stellte in seinen Grußworten fest, dass 2020 privat wie gesellschaftlich herausfordernd war, für die Bauern sei es aber abgesehen von einigen Schwierigkeiten mit den Erntehelfern doch ein gutes Jahr gewesen. Schließlich habe man ohne nennenswerte Einschränkungen arbeiten können. Für die Vermarktung sei die Pandemie eher von Vorteil gewesen.

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Quelle: SBB.it

Veröffentlichungsdatum: 27. Januar 2021