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BKE: Bundesweite Anbaureduzierungen bei Bio-Kartoffeln

Die alljährliche Flächenerhebung des Bio Kartoffel Erzeuger e.V. (BKE) zeigt, dass die Mitgliedsbetriebe über alle Verwertungsrichtungen hinweg eine Anbaureduzierung von rund 10 % im Vergleich zum Vorjahr vornahmen. 


Bio-Kartoffelblüte 2026. (Foto © BKE) 

Damit reagierten die Landwirte und Landwirtinnen verantwortungsvoll auf die überdurchschnittliche Rohwarenversorgung im Vorjahr, die die gesamte Branche vor enorme Herausforderungen stellte und die Erzeugerpreise auf ein desaströses Niveau trieb.

Anfang Juni startete nun die neue Bio-Kartoffelsaison in der Pfalz. Die Rodungen der frühen Ware laufen kontinuierlich, erste Ertragsergebnisse stimmen die Anbauer durchaus zufrieden. Darüber hinaus ist das Wachstum in den Anschluss- und Lagerregionen noch in vollem Gange.

Für endgültige Ertragsprognosen ist es Anfang Juli jedoch noch deutlich zu früh. Die Frühjahrsniederschläge waren zwischen ergiebigen Regenfällen im Norden, Westen und einigen neuen Bundesländern und wochenlangen Trockenphasen in Süddeutschland ungleich verteilt.


Foto © BKE

Auch die Temperaturen der Hitzewoche Ende Juni lagen weit über dem für die Kartoffeln erträglichen Niveau, sodass abzuwarten bleibt, wie sich die diesjährigen Erträge und Qualitäten entwickeln. 

Die bundesweiten Vorerntebonituren des BKE werden in den kommenden Wochen Aufschluss über die weiteren Bestandsentwicklungen geben.

Der Bio Kartoffel Erzeuger e.V. ist eine Interessenvertretung von rund 250 Betrieben, die nach den Richtlinien der Bio-Anbauverbände Bio-Kartoffeln und Bio-Zwiebeln erzeugen. 

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Veröffentlichungsdatum: 14. Juli 2026