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Interpoma Congress 2026: Anmeldung ab sofort möglich

Zwei Vormittage rund um die internationale Apfelwirtschaft: Das Kongressprogramm für den Interpoma Congress am 26. und 27. November 2026 in der Messe Bozen ist fertig aufgestellt und online verfügbar. Early Bird Tickets sind bis zum 31. August erhältlich.  


Foto © Interpoma 

Präzisionstechnologien, nachhaltiger Pflanzenschutz, neue Gleichgewichte in der Erzeugerlandschaft und internationale Marktperspektiven mit strategischem Fokus auf Lateinamerika: Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Interpoma Congress 2026, der führenden Diskussionsplattform zum Wandel in der globalen Apfelwirtschaft und zu den Herausforderungen an die Lieferkette in den kommenden Jahren. 

Der Kongress findet im Rahmen der 14. Interpoma erstmals am zweiten und dritten Messetag, und zwar am Donnerstag, den 26. und Freitag, den 27. November, statt. Interpoma, die vom 25. bis 27. November in Bozen veranstaltet wird, ist die einzige internationale Fachmesse rund um das Thema Apfel. 

In einer Branche, die vor neuen Anforderungen in den Bereichen Produktion, Umwelt und Marktentwicklung steht, behauptet sich der Interpoma Congress erneut als Treffpunkt für die gemeinsame Analyse und Diskussion von Forschung, Innovation, Unternehmen und internationalen Akteuren.  

Das zweitägige Kongressprogramm befasst sich mit technischen und strategischen Fragen. Der erste Kongresstag ist den neuen Applikationstechniken und ihrer Rolle bei immer präziseren, effizienteren und nachhaltigeren Maßnahmen in der Obstplantage gewidmet. 

Der zweite Kongresstag hingegen richtet den Blick auf die internationale Szene, mit einem besonderen Fokus auf die Chancen und Herausforderungen Lateinamerikas in Sachen Weiterentwicklung der Produktionssysteme, Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmärkte, Export, Klimawandel, Logistik und neue Handelsstrategien. 


Foto © Interpoma 

Tag 1 - Donnerstag, 26. November  

Der erste Kongresstag am 26. November beschäftigt sich im Rahmen der Veranstaltung “New Approaches in Spraying Technology. 

Efficiency meets sustainability” (Neue Ansätze in der Sprühtechnik. Effizienz trifft auf Nachhaltigkeit) mit den Weiterentwicklungen in der Applikationstechnik. 

Im Mittelpunkt stehen zunehmend gezielte Lösungen für präzisere Maßnahmen, optimierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, reduzierte Fehlplatzverlusten und Angleichung der Apfelplantage an effizientere und nachhaltigere Produktionsmodelle. 

Der Veranstaltungsvorsitzende Urban Spitaler vom Versuchszentrum Laimburg wird den ersten Kongresstag eröffnen. 

Darauf folgen die Beiträge von Jens Karl Wegener vom Julius Kühn-Institut zum Verhältnis zwischen Präzisionssprühtechnik und europäischem Rechtsrahmen, Emilio Gil von der Universitat Politècnica de Catalunya zur sensorgestützten Spritztechnik mit variabler Dosierung, Valeria De Rosa von der Universität Trient zur UV-C-Strahlung im Pflanzenschutz, Daniel Bondesan von der Edmund-Mach-Stiftung zu stationären Anwendungen mit hydraulischen Applikationssystemen und Katrin Ahrens vom Julius Kühn-Institut zu Applikationssystemen mit Drohnentechnik. 

Am Ende der Veranstaltung lädt der Vorsitzende alle Redner zu einer Podiumsdiskussion auf die Bühne, um über den Entwicklungsstand der Applikationstechnik und ihren Blick auf die Zukunft zu sprechen.  


Foto © Interpoma 

Tag 2 - Freitag, 27. November 

Am Freitag, den 27. November wird der Kongress einen Blick auf das internationale Umfeld richten und sich dem Thema „Regional chances and Global challenges: Latin America in Focus“ (Regionale Chancen und globale Herausforderungen: Lateinamerika im Fokus) zuwenden. Dieser ganz neue und strategische Fokus soll einen aktuellen Blick auf einige der interessantesten Anbaugebiete der internationalen Apfelwirtschaft bieten und befasst sich mit Themen wie Weiterentwicklung der Produktionssysteme, Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmärkte, Export, Klimawandel, Logistik und neue Handelsstrategien.  

Den Kongresstag eröffnet die Agraringenieurin und unabhängige Beraterin Marta Bentancur, die einen Überblick über internationale Trends im Apfelanbau und Apfelhandel gibt. 

Im Anschluss sprechen Leo Rufato über die Vergangenheit und Zukunft des brasilianischen Apfelanbaus, Moisés Lopes de Albuquerque von der Brazilian Apple Producers Association über Binnenkonsum und Apfelmarketing in Brasilien, Nestor Baeza von Agropecuaria La Norteñita über Erzeugung und Vermarktung von Äpfeln aus Mexiko, Mauricio Frias, Berater für Obst- und Gemüseanbau, über Wettbewerbsfähigkeit und Herausforderungen der Apfelproduktion in Chile und Charif Christian Carvajal von Frutas de Chile zur Positionierung chilenischer Äpfel auf den Weltmärkten. 

Anschließend ist, wie gewohnt, eine abschließende Podiumsdiskussion mit allen Rednern geplant. 

„Beim Interpoma Congress versuchen wir stets einen Blick auf das Geschehen in der Apfelwirtschaft außerhalb der EU-Grenzen zu werfen“, sagt Walter Guerra, Koordinator des Kongresses und stellvertretender Leiter des Versuchszentrums Laimburg. 

„Bei den vergangenen Ausgaben haben wir uns zwar schon mehrmals mit den internationalen Entwicklungen beschäftigt. Doch wir sind noch nie systematisch auf Lateinamerika eingegangen. 

Daher hatten wir die Idee, dieser Region einen ganzen Tag zu widmen. Sie umfasst nämlich sehr unterschiedliche Anbaugebiete und ebenso unterschiedliche Verbrauchermärkte. 

Es ist eine interessante Perspektive, da sie die Betrachtung der Apfelbranche aus einem neuen Blickwinkel im Spannungsfeld zwischen klimatischen Herausforderungen, Wettbewerbsfähigkeit, landwirtschaftstechnischen Innovationen und Marktentwicklungen ermöglicht. 

Wir haben keine Zweifel, dass auch der Kongresstag zur Entwicklung der Applikationstechnik bei den Branchenspezialisten auf großes Interesse stoßen wird.“ 

Programm und Tickets 

Das vollständige Programm ist online verfügbar. Die Anmeldungen zur Teilnahme sind bereits eröffnet. Bis zum 31. August 2026 besteht die Möglichkeit, das Ticket zum vergünstigten Early Bird Tarif in Höhe von 72 Euro zu erwerben. 

Weitere Informationen.

 

Veröffentlichungsdatum: 18. Juni 2026