Die flämische Regierung verstärkt ihre Unterstützung für den Gewächshausgartenbausektor, um den Übergang zu einer energieeffizienteren und weniger von fossilen Brennstoffen abhängigen Produktion zu beschleunigen. Dies gab Landwirtschaftsminister Jo Brouns (CD&V) als Teil des jüngst vereinbarten Energieförderpakets bekannt, berichtet das Flämische Infozentrum für Landwirtschaft und Gartenbau (VILT).

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In den kommenden Jahren werden jährlich rund 10 Millionen EUR für diesen Zweck bereitgestellt.
Über den VLIF-Fonds fördert die flämische Regierung die Nachhaltigkeit von Landwirtschaft und Gartenbau. In dem energieintensiven Gewächshausgartenbau liegt der Fokus auf der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Förderung einer nachhaltigen Energieerzeugung und -speicherung vor Ort.
Im Rahmen des Energieförderpakets hat die Regierung beschlossen, zusätzliche Mittel bereitzustellen, um Gewächshausbetreiber bei Investitionen, die ihren Energieverbrauch strukturell senken, noch besser zu unterstützen. Dazu gehören Technologien wie Energiefilter, Klimatisierung, Entfeuchtung, Elektroboiler, Batteriespeicher und Hybridenergiesysteme, die Wärme und Strom intelligent kombinieren.
Der Gewächshausgartenbau erhielt 2024 fast 4,5 Millionen EUR an VLIF-Fördergeldern. Viele dieser Techniken sind schon lange VLIF-förderfähig. Gewächshausbetreiber erhielten 2024 fast 4,5 Millionen EUR an Förderung, 2023 belief sich dieser Betrag auf 7,4 Millionen EUR.
„Der Gewächshausgartenbausektor hat in den letzten Jahren bereits eine klare Vorreiterrolle bei der Energiewende eingenommen“, erklärt Jo Brouns.
Er fährt fort: „Mit diesen zusätzlichen Mitteln geben wir den Gewächshausbetreibern die notwendige Sicherheit, um diese Transformation fortzusetzen. Dadurch können ihre Energiekosten weiter sinken, während sie gleichzeitig einen Beitrag zur Verwirklichung der flämischen Klimaziele leisten. Konkret stellen wir in den kommenden Jahren jährlich rund 10 Millionen EUR bereit, der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf einer weiteren Umstellung der etwa 800 Hektar umfassenden energieintensiven Gewächshauskulturen.“
Quelle: Vilt.be
Veröffentlichungsdatum: 12. Mai 2026