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Peru führt zur Förderung der Exporte neuen Qualitätsstandard für frische Mangos ein

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund des andauernden Wachstums der peruanischen Mangoexporte. Peru hat einen neuen nationalen Qualitätsstandard für frische Mangos angekündigt, der die Exportposition stärken und einheitlichere Fruchtspezifikationen entlang der gesamten Lieferkette gewährleisten soll, so berichtet Fructidor.com.


Bildquelle: Pixabay

Die Verordnung wurde von dem Instituto Nacional de Calidad (INACAL), der dem Produktionsministerium unterstellten technischen Normungsstelle, genehmigt. Sie legt Mindestqualitätsparameter für frisch vermarktete Mangos fest und umfasst kommerzielle Sorten von Mangifera indica L., jedoch nicht Früchte, die für die industrielle Verarbeitung bestimmt sind.

Der Qualitätsstandard schreibt vor, dass die Früchte unversehrt, gesund und frei von Fäulnis, Schädlingen, Fremdgerüchen oder sichtbaren Verunreinigungen sein müssen. Sie bestimmt auch Erwartungen an das äußere Erscheinungsbild, einschließlich natürlicher Glanz der Schale, fehlender Austrocknung und keine Schäden durch extreme Temperaturen. Auch die Verpackung ist reguliert, mit Vorschriften zu Hygiene, Belüftung, Stabilität und Handhabung, um den Zustand der Früchte während Transport und Lagerung zu schützen.

Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums der peruanischen Mangoexporte. In der Saison 2024/25 überstiegen die Überseelieferungen 286.000 Tonnen, ein Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Früchte erreichten 38 internationale Märkte, allen voran die USA (40 %), gefolgt von den Niederlanden (31 %), Spanien (6 %) und Kanada (5 %).


Quelle: Fructidor.com

Veröffentlichungsdatum: 13. Februar 2026