Aktualisierte technische Verfahren betonen einen erneuerten Fokus auf Schädlingsüberwachung und gezielte Bekämpfung zum Schutz der Exportleistung, berichtet Fructidor.com.
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Perus Tafeltraubensektor verstärkt die Bekämpfung der Fruchtfliege (Ceratitis capitata) durch eine präzisere und integrierte Kontrolle.
Der Schädling stellt laut der Vereinigung der Tafeltraubenerzeuger von Peru (PROVID) weiter ein Risiko für die Exportqualität und den Marktzugang dar.
PROVID sagt, dass die Erzeuger zunehmend auf Frühwarnsysteme setzen, um gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Proteinbasierte Lockstoffe und Pheromonfallen werden eingesetzt, um die Populationsdichte zu erfassen und den MTD-Index (Fliegen pro Falle und Tag) zu berechnen.
Das ermöglicht den Erzeugern zu handeln, bevor der Befall schädliche Ausmaße annimmt.
Sobald die Schwellenwerte überschritten sind, liegt der Fokus auf selektiven „Anlock- und Abtötungs“-Lösungen, die darauf abzielen, die Populationen zu reduzieren, ohne Nützlinge oder Bestäuber zu beeinträchtigen.
Diese gezielten Anwendungen sollen den reproduktiven Zyklus der Fruchtfliege unterbrechen und gleichzeitig den Einsatz von Chemikalien auf dem Feld begrenzen.
Die Strategie wird durch integrierte Schädlingsbekämpfungsmethoden (IPM) ergänzt, die biologische, chemische und verhaltensbasierte Bekämpfungsmaßnahmen kombinieren. Dem Bericht zufolge trägt dieser Ansatz dazu bei, den Zustand der Früchte zu erhalten, Rückstandsrisiken zu reduzieren und die von den Exportmärkten geforderten Höchstmengen an Rückständen einzuhalten.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 20. Januar 2026