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Jumbo stellt auf nachhaltigere Cashewnüsse um – 174 Tonnen weniger CO2-Emissionen

Jumbo Supermarkten hat einen wichtigen Schritt unternommen, um sein Handelsmarkensortiment an Cashewnüssen nachhaltiger zu gestalten. Ein großer Teil der Eigenmarken-Cashewnüsse – eine Grundmenge von etwa 1.000 Tonnen pro Jahr – wird nun geschält und direkt aus Tansania kommen.


Die Cashewnuss ist der Samen des „Kasjoe“-Baums und stammt ursprünglich aus Brasilien. Foto © Monchy Food Company

Die Bauern erhalten eine Prämie für die Cashewnüsse und werden auf verschiedene Weise dabei unterstützt, ihr Einkommen zu steigern. Auch die Verpackung ist ab sofort recycelbar.

Tansania ist einer der größten Produzenten von Cashewnüssen weltweit. Allerdings werden neunzig Prozent aller geernteten Cashewnüsse zunächst in der Schale nach Indien und Vietnam transportiert, um dort geschält, sortiert und weiter verteilt zu werden, unter anderem in die Niederlande. Bis vor Kurzem folgten die Cashewnüsse für Jumbo dem gleichen Weg.

Direkt in die Niederlande
Ab sofort wird Jumbos Lieferant Foodtrend, Teil der Monchy Food Company, die Cashewnüsse in Tansania selbst in Jumbos eigener Fabrik in der südliche Region von Tandahimba weiter bearbeiten. Die Nüsse werden halbmechanisch geschält und sortiert und anschließend per Seecontainer in großen Vakuumbeuteln direkt nach Rotterdam geschickt. Allein bei Jumbo handelt es sich um 63 Seecontainer pro Jahr, die fortan einen Umweg über Asien von nicht weniger als 11.000 Kilometern vermeiden. Dies bedeutet eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Transport um 62 % oder sogar 174 Tonnen pro Jahr.

Jumbo hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 in seinen Produktketten 50 % weniger CO2 auszustoßen als im Jahr 2022.

Quelle: Jumbo Supermarkten 

 

Veröffentlichungsdatum: 16. Januar 2024