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Made in Nature: Null-Emissions-Obstgarten in Bologna eingeweiht

Biologische Pflanzung von neunzig Obstbäumen dient dem Ausgleich von Emissionen und der Förderung des Konsums ökologischer Agrarprodukte. Der erste Baum im Null-Emissions-Obstgarten wurde am 26. Januar 2023 gepflanzt. Die zugrunde liegende Idee wurde entwickelt, um die Emissionen aus den Kommunikationsaktivitäten des Projekts Made in Nature zu kompensieren und den Verbrauchern eine genauere Vorstellung vom Wert der ökologischen Erzeugung in Bezug auf die Nachhaltigkeit zu vermitteln.

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Neunzig Bäume werden zu Beginn des Jahres 2023 insgesamt gepflanzt sowie in jedem der zwei Folgejahre des Projekts. Schätzungen zufolge werden die Bäume dabei helfen, 4,5t CO2 zu absorbieren.

Nachhaltigkeit durch konkretes Handeln - das ist die Idee hinter der Initiative des Null-Emissions-Obstgartens von Made in Nature, dem von der Europäischen Union finanzierten Projekt von CSO Italy, an dem zahlreiche italienische Marktführer beteiligt sind: Brio, Canova, Ceradini, Conserve Italia, Orogel und Veritas Bio frutta. Das Ziel: Die Steigerung des Bewusstseins über und des Verbrauchs von Bio-Obst und -Gemüse in Italien, Deutschland, Frankreich und Dänemark - den größten Verbrauchern von Bio-Produkten in Europa.

Die Obstbäume werden auf einem etwa einen Hektar großen Grundstück in der Nähe des Bologna Agribusiness Center (CAAB*) gepflanzt und im Rahmen eines Pilotprojekts bewirtschaftet, das sowohl ökologischen als auch regenerativen Landbau vorsieht. Auf diese Weise wird das Areal zu einem Ort der Sensibilisierung für das Projekt also solches, aber auch zu einem Gewinn für die Gemeinde Bologna: Zur Schaffung eines Nutzungskreislaufs, beteiligen sich die Genossenschaft Eta Beta und die Hilfsorganisation Cucine Popolari auch am Zero Emissions Orchard. Erstere erntet das Obst und Letztere verarbeitet es in der Küche, um es dann an bedürftige Menschen auszugeben.

An der Einweihung nahmen alle Projektbeteiligten teil: Marco Marcatili, Vorsitzender der CAAB, Elisa Macchi, Direktorin von CSO Italy, Giovanni Melli, Präsident von Cucine Popolari, und die technischen Experten der Unternehmen, die das Projekt Made in Nature unterstützen.

Wir haben das Projekt mit Begeisterung aufgenommen, weil es ein neues Paradigma verkörpert, das ökologische und soziale Nachhaltigkeit miteinander verbindet", erklärte Marco Marcatili, Vorsitzender der CAAB. "Bologna" – so Marcatili weiter – "ist der ideale Ort für Pilotprojekte dieser Art. Für uns ist der Null-Emissions-Obstgarten eine wichtige Gelegenheit, die Werte zu fördern, an die wir glauben: verantwortungsvolle Innovation, Umweltbewusstsein, Solidarität und die Kultur guter Unternehmensführung und guter Lebensmittel. Heutzutage ist es klar, dass das, was wir essen, nicht nur dem guten Geschmack, sondern auch der Umwelt und den Arbeitnehmerrechten entsprechen muss. Wir sind sicher, dass die Menschen in Bologna die Einladung annehmen werden, den Obstgarten zu besuchen und sich über CAAB zu informieren, das sich immer mehr als ein Akteur präsentiert, für den Bürgerbeteiligung eine seiner grundlegenden Komponenten ist." "Das CAAB", so Duccio Caccioni, stellvertretender Direktor von CAAB, "hat sich selbst als Maßstab für Nachhaltigkeit und urbane Landwirtschaft präsentiert. Der Obstgarten ist die Fortsetzung zahlreicher Initiativen, die im Laufe der Jahre im Bereich des Gartenbaus und der Imkerei ins Leben gerufen wurden und an denen Tausende von Bürgern durch Kurse, Führungen, Ausstellungen und die Anlage von zwei Gemüsegärten beteiligt waren. Der Obstgarten wird nach den Grundsätzen der regenerativen Landwirtschaft und nachhaltiger agronomischer Methoden bewirtschaftet, die wir nun der Öffentlichkeit nahebringen wollen".

"Zu sehen, wie diese Obstplantage heute angelegt wird, und zu wissen, dass sie dank der Unterstützung des CAAB und Cucine Popolari auch von bedürftigen Bürgern genutzt werden kann, erfüllt uns mit Stolz, denn wir glauben, dass die Landwirtschaft eine treibende Kraft für unser Land sein kann", sagt Elisa Macchi, Direktorin von CSO Italien. Aber welche Zukunft hat der ökologische Landbau? „Made in Nature ist sicherlich eines der Projekte, die zur Stärkung der Biokultur beitragen, mit dem Ziel, das Wissen und die Vorzüge zu dieser Produktionsweise zu verbessern. Diese entspricht immer mehr den Bedürfnissen des modernen Verbrauchers, der die Umwelt und die biologische Vielfalt respektiert", schließt Elisa Macchi, Direktorin von CSO Italien.

*CAAB - Das Bologna Agribusiness Center ist einer der wichtigsten Bezugspunkte in den Vertriebskreisläufen des Lebensmittelsektors auf nationaler italienischer und europäischer Ebene.

Quelle: CSO Italy - EU-geförderten Projekt Made in Nature

Veröffentlichungsdatum: 31. Januar 2023