Artikel lesen

Deutschsprachigen Bauernverbände wollen dynamischere Agrarpolitik

Die deutschsprachigen Bauernverbände wünschen sich dynamischere und situationsangepasste agrarpolitische Entscheide, welche die Selbstversorgung durch die eigene Landwirtschaft stärken sollen. Mit der Unterzeichnung der «Arenenberger Erklärung» wollen sie diesen Forderungen mehr Schlagkraft verleihen, wie der Landwirtschaftlicher Informationsdienst Lid berichtet.

Bildquelle: Shutterstock.com Anbau
Bildquelle: Shutterstock.com

«Wir machen vor, wie man auf europäischer Ebene zusammenarbeitet – ohne langes Tamtam»

Nachhaltigkeit, Biodiversität oder Bioproduktion werden insbesondere für die europäische Landwirtschaft immer bedeutsamer und prägen je länger je mehr die Agrarpolitik in Europa. Zuletzt führten die Coronaviruspandemie und jüngst der Angriffskrieg in der Ukraine dazu, dass die Forderungen nach mehr Ökologie mit erschwerten Produktionsbedingungen und dem Wunsch nach mehr Selbstversorgung aufeinanderprallen und sich gegenseitig auszuhebeln drohen, heißt es.

Deutschsprachige Bauern tauschen sich aus

Anlässlich des alle zwei Jahre stattfindenden Ländertreffens der deutschsprachigen Bauernverbände trafen sich diese Woche insgesamt neun Bauernverbände am Bodensee, um den gegenseitigen Austausch zu pflegen. Am landwirtschaftlichen Kompetenzzentrum des Kantons Thurgau auf dem Arenenberg diskutierten die Vertreter über die Herausforderungen, welchen sich die Landwirtschaft in den jeweiligen Ländern stellen muss.

Aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums des Schweizer Bauernverbands waren diesmal nicht nur die nationalen Bauernverbände aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz am traditionellen Treffen dabei, sondern auch die Bauernverbände, der an die Schweiz angrenzenden Regionen Südtirol, Vorarlberg, Bayern und Baden-Württemberg.

Quelle: Lid.ch

Veröffentlichungsdatum: 26. Oktober 2022