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BMEL: Ernährungssystem in Deutschland und Europa krisenstabiler ausrichten

Agrar- und Fischereirat berät in Brüssel u. a. über Folgen des Ukraine-Krieges

Im Mittelpunkt des Agrar- und Fischereirates gestern in Brüssel standen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Agrar- und Ernährungswirtschaft. Der ukrainische Landwirtschaftsminister war dazu auch per Videokonferenz zugeschaltet, um über die Lage in seinem Land zu berichten.

Bildquelle: Shutterstock.com EU
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Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Silvia Bender, machte deutlich: "Wir befinden uns in einer Lage multipler Krisen: Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine steht derzeit zu Recht im Fokus unseres politischen Handelns. Die Erschütterungen sind weltweit zu spüren. Und weiterhin bleiben Klima- und Biodiversitätskrise virulent und sie werden sich Prognosen zufolge in den kommenden Jahren verschärfen. Deshalb arbeiten wir an der Transformation hin zu einem nachhaltigen und resilienten Agrar- und Ernährungssystem.

Unser Ziel: globale Ernährungssicherung, Klimaschutz und Biodiversität in Einklang zu bringen. Wir werden die Ziele des Green Deal und der Farm-to-Fork-Strategie dabei weiterverfolgen."

Deutschland begrüßt grundsätzlich das von der EU-Kommission vorgestellte Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Märkte. Bender regte an, EU-weit als zeitlich begrenzte Maßnahme konventionelle Futtermittel in Bio-Eiweißfuttermitteln zu nutzen. Deutschland machte außerdem seine Unterstützung für eine europäische Eiweißstrategie deutlich. Sich vom Import von eiweißhaltigen Futtermitteln unabhängig zu machen, sei eine Lehre dieser Tage, die auch Hand in Hand gehe mit Initiativen wie dem Green Deal und der Farm-to-Fork-Strategie.     

Quelle: BMEL

Veröffentlichungsdatum: 22. März 2022