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Schweiz: Tobi Seeobst - Bio-Anbau als Herausforderung

Der biologische Anbau von Obst in einer Dauerkultur ist und bleibt eine grosse Herausforderung. Seit rund 25 Jahren gibt Tobi Seeobst das erarbeitete Wissen an die Bio-Bauern und -Bäuerinnen sowie den Grosshandel weiter. Bio steht für rückstandfreies, nachhaltig produziertes Obst. Bio schont den Boden und die Umwelt und entspricht einem anhaltenden Trend. Aktuell erfreut sich die Tobi Seeobst AG an einer sehr starken Nachfrage nach Bio-Obst.

Bildquelle: Shutterstock.com Bio Birnen
Bildquelle: Shutterstock.com

Damit der Anbau von Bio-Obst dauerhaft gelingt, braucht es vertieftes Wissen für die biologischen Abläufe auf dem Feld, insbesondere für vorbeugende Massnahmen. Denn häufig ist aufgrund der strengen Vorschriften eine Behandlung im Nachhinein nicht mehr möglich. Und wenn doch, braucht es viel Geduld und Zuversicht, bis sich zum Beispiel bei einem Schädlingsbefall die Nützlingspopulation aufgebaut hat.

Auch sind Bio-Kulturen schwieriger im Gleichgewicht zu halten und alternieren stärker, das heisst, nach einem ertragreichen Jahr folgt oft ein ertragsschwaches. Zudem kommt es häufiger zu Ernteausfällen, da bei einem starken Krankheits- oder Schädlingsdruck nur mit natürlichen Mitteln dagegen angekämpft wird.

Über 25 Jahre Bio-Kompetenz

Schon seit Mitte der 1990er-Jahre bietet die Tobi Seeobst AG Bio-Obst fu¨r den Grosshandel an und konnte dadurch auf ihrer Vermarktungsstufe sehr viel lernen. Von dieser fundierten Bio-Kompetenz profitieren heute die Produktionsbetriebe wie auch Grosshandelsfirmen.

Eine grosse Rolle spielt auch die Wahl der richtigen Sorte. Aus diesem Grund sucht und testet die Tobi Seeobst AG stetig neue robuste Sorten, welche sie ihren Bio-Produktionsbetrieben empfehlen kann.

Auf Bio ausgelegt

Für die Lagerung und die Verarbeitung von Bio-Obst ist Tobi speziell eingerichtet: Einerseits mit der Warmwasserbehandlung vor der Einlagerung, aber auch mit der Möglichkeit, das Obst vor dem Sortierprozess zu bürsten respektive zu reinigen. Dadurch werden natürliche Verschmutzungen entfernt und der Bio-Apfel kann sich von der besten Seite zeigen.

Die meisten der rund 40 Bio-Betriebe, welche Tobi beliefern, haben ihre Strukturen auf die Anforderungen des Grosshandels angepasst: Es werden eher weniger Sorten, dafür auf grösserer Fläche angebaut als im üblichen Bio-Anbau. Dennoch werden im Vergleich zum konventionellen Anbau deutlich mehr Sorten kultiviert.

Spezialisierung bringt Erfolg

Viele Betriebe haben sich auch innerhalb des Bio-Anbaus spezialisiert. Die einen kultivieren vor allem Äpfel und Birnen, die anderen mehr Bio-Steinobst oder sogar Bio-Beeren. Egal bei welcher Obstart, überall darf Tobi Bio-Obst von echten Profis übernehmen.
www.tobi-fruechte.ch/de

Quelle: Tobi Seeobst AG

Veröffentlichungsdatum: 21. April 2020