Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Kirschen: Eine süße Angelegenheit

09. Juli 2014

 

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Kirschen werden in süße und saure Exemplare unterschieden. Zu den Süßkirschen zählen die saftigen Herzkirschen und die
knackigen Knorpelkirschen. Sie schmecken am besten direkt pur von der Hand in den Mund, aber auch als farbenfrohes Topping für Kuchen und Desserts. Zudem geben sie pikanten Hauptspeisen eine fruchtige Note. Zu den Sauerkirschen gehören die Schattenmorellen, die sich zum Einmachen, Kochen und Backen eignen.

Zartes Pflänzchen
Süßkirschen werden in Deutschland auf einer Fläche von über 5.200 Hektar angebaut. Damit sind sie flächenmäßig nach Äpfeln die bedeutendste Art für den Baumobstanbau. Da die Früchte sehr empfindlich sind, schützen sie in modernen Anlagen häufig Schutzdächer aus Folie vor Regen und Unwetter. Übrigens: Kirschbäume werden klein gehalten, damit das Obst leichter zu pflücken ist.

Klein, aber oho
Kirschen bestehen bis zu 80 Prozent aus Wasser und sind ein idealer Snack für die warmen Sommermonate, denn sie gleichen den Wasserhaushalt des Körpers aus. In 100 Gramm der süßen Früchte stecken gerade mal 63 Kilokalorien – sie sind also ein echter Figurschmeichler. Zudem enthalten sie eine Reihe von wichtigen Inhaltstoffen wie Kalium und Eisen, B-Vitamine und Vitamin C sowie Ballaststoffe.

Für Naschkatzen
Frische Süßkirschen erkennt man an ihrem grünen Stiel und einer glänzenden Schale. Sollten die Früchte nicht gleich verzehrt werden, können sie einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Stiel unbedingt dran lassen, so bleibt das Obst frisch und das süßliche Aroma enthalten. Egal ob Kuchen, Torte, Nachspeise, Eis oder Marmeladen: Kirschen sind vielfältig einsetzbar. Die runden Delikatessen harmonieren aber auch zu Schweinefleisch oder  herzhaften Salaten mit Käse. Tipp: Vor dem Entsteinen die Kirschen kurz ins 2/3 Gefrierfach legen, so bleibt das Fruchtfleisch fest und der Stein löst sich
leichter. 

Kirschgenuss in Zahlen:

  • Der Anbauschwerpunkt von Kirschen liegt in Baden-Württemberg: Dort wird auf 2.073 Hektar fast die Hälfte der deutschen Ernte erzeugt.
  • Die Bajuvaren sind Kirschen-Liebhaber: In Bayern landen die süßen Früchte überdurchschnittlich oft im Einkaufswagen.
  • Der Juli ist der Kirsch-Monat: Im vergangenen Jahr wurden hierzulande knapp 3.000 Tonnen Süßkirschen eingekauft. Spezialisiert auf die späte Ernte ist das Alte Land an der Niederelbe. Bedingt durch das norddeutsche Klima kann man dort sehr lange Kirschen genießen.

Quelle: Pressebüro deutsches Obst und Gemüse