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Schweizer Rosenkohlsaison von September bis Januar

09. November 2026

Der Rosenkohl ist eine Varietät des Gemüsekohls aus der Familie der Kreuzblütler. Die Schweizer Rosenkohlsaison läuft von September bis Januar. Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl stammen aus dem Jahr 1587 in Brüssel, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID). 

Den Nachweis findet man auch heute noch unter anderem im französischen und englischen Namen für Rosenkohl: «Choux de Bruxelles» respektive «Brussels sprouts».


Über 1’400 Tonnen Schweizer Blumenkohl wurden 2025 geerntet. (Bildquelle: Pixabay)

 

Frost willkommen

Rosenkohl ist eine zweijährige Pflanze, die einen langen Stängel von gut einem halben Meter bildet, an dem die kleinen Röschen traubenartig wachsen. 


Bildquelle: Unsplash

Werden die kleinen Kohlköpfe nicht abgeerntet, treiben sie nach der Überwinterung im Frühling zu Sprossen aus, die im Sommer dann Blüten tragen.

Als Starkzehrer benötigt der Rosenkohl einen sehr nährstoffreichen Boden und bevorzugt sandige Lehmböden an der Sonne. 

Die Pflanze hält aber auch tieferen Temperaturen gut stand und ist in den meisten Gebieten überwinterungsfähig. Tatsächlich verbessert Frost den Geschmack und die Verdaulichkeit bei Rosenkohl.


Rosenkohlfeld in Freiburg. (Foto © LID / jin)

Die Hauptanbauländer weltweit für Rosenkohl sind die Niederlande, Grossbritannien und Frankreich. Rosenkohl hat eine relativ lange Saison: Er wird in der Schweiz von September bis Januar geerntet – es gibt Früh- und Spätsorten. 

Der Pro-Kopf-Konsum lag 2025 bei rund 250 Gramm und auf einer Fläche von rund 86 Hektaren wuchsen 2025 knapp 1’500 Tonnen Schweizer Rosenkohl während knapp 900 Tonnen importiert wurden.

 

Quelle: LID

Veröffentlichungsdatum: 09.11.2026

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