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Ecuador fordert die Welt auf, den wahren Wert von Bananen anzuerkennen und ihre Nachhaltigkeit zu sichern

30. Oktober 2026

Ecuador, der weltweit größte Bananenexporteur, eröffnete am vergangenen Dienstag die 23. Ausgabe der größten Branchenveranstaltung der lateinamerikanischen Bananenindustrie. 

Dabei appellierte das Land an die internationalen Märkte, den wahren Wert der Frucht in den Verbraucherpreisen widerzuspiegeln und die Nachhaltigkeit der Branche zu sichern.

Unter dem Motto „Connect to grow“ brachte die von der Vereinigung der Bananenexporteure Ecuadors (AEBE) organisierte Banana Time Guayaquil 2026 die gesamte Wertschöpfungskette der Branche zusammen, um über deren Zukunft zu beraten.


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Bis einschließlich August exportierte die ecuadorianische Bananenbranche 282 Millionen Kartons à 18,14 Kilogramm. Das entspricht einem Zuwachs von 9,61 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, berichtet FyH.es.

Der AEBE-Vorstandsvorsitzende Nover Henriquez betonte auf der Veranstaltung, dass bestimmte Lebensmittel zum Alltag der Menschen gehörten und „Generationen, Kulturen und Grenzen überqueren – die Banane ist eines davon“.

„Darin liegt eines der Paradoxe unserer Branche: Es ist uns gelungen, die Banane zu einer der weltweit erschwinglichsten Früchte zu machen. Ihren wahren Wert vollständig anerkannt zu bekommen, ist uns jedoch nicht gelungen“, sagte Henriquez.

„Hinter jeder Banane steckt weit mehr als nur ein Preis. Dahinter stehen Erzeuger, die investieren und Risiken tragen, Beschäftigte, die ihre Familien unterstützen, ländliche Gemeinden mit Entwicklungsperspektiven und eine Branche, die zur Ernährungssicherheit von Millionen Menschen beiträgt“, fügte er hinzu.


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Erfolgreiches Jahr

Henriquez hob hervor, dass die Banana Time Guayaquil in ein erfolgreiches Jahr für die ecuadorianische Bananenbranche falle. 

Bis einschließlich August habe Ecuador 282 Millionen Kartons à 18,14 Kilogramm exportiert – 9,61 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Für das Land bedeute dies Bananenexporte im Wert von 3.000 Mio. US-Dollar zwischen Januar und August 2026. 

Das seien 9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, geht aus dem Monatsbericht des Ministeriums für produktive Entwicklung hervor.

Zugleich erinnerte der AEBE-Vorsitzende.an die Herausforderungen des Sektors: In Ecuador sei nach dem ersten Fall im vergangenen Jahr ein zweiter Fall der Fusarium TR4 bestätigt worden. Hinzu kämen die Risiken durch El Niño.

„Wir laden unsere Handelspartner, Importeure und internationalen Einzelhändler dazu ein, einen neuen Weg zu finden, den Wert essenzieller Lebensmittel anzuerkennen und zu vermitteln“, so Henriquez.


Quelle: FyH.es

 

 

Veröffentlichungsdatum: 30.10.2026

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