Verzögerungen an der Grenze und hohe Logistikkosten beeinträchtigen ukrainische Apfelexporte
Die ukrainischen Apfelexporte gehen aufgrund von Verzögerungen an der Staatsgrenze und hohen Logistikkosten zurück. Die Exporteure sehen sich gezwungen, Lieferungen auszusetzen, während Erzeuger/innen nach alternativen Absatzwegen suchen, wie EastFruit berichtet.
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Bildquelle: Pixabay
Vertreter/innen von USPA-Fruit, einem auf den Export von Frischobst spezialisierten Unternehmen, teilten dies gegenüber AgroTimes mit.
Einem Vertreter zufolge haben neue Verfahren bei der Grenzabfertigung zu erheblichen Verzögerungen geführt.
Dies erschwert den internationalen Apfelhandel und belastet Exporteure, deren Logistik stark auf den Seetransport angewiesen ist.
Hohe Transportkosten stellen eine zusätzliche Herausforderung dar, in einigen Fällen übersteigen sie sogar den Wert der Produkte selbst. Unter diesen Umständen sind Unternehmen gezwungen, ihre Absatzmengen zu reduzieren.
Erzeuger/innen, die ihre Äpfel unter den Produktionskosten verkaufen müssen, greifen zunehmend auf Zwischenhändler zurück, um ihre Ware weiterzuverkaufen.
Unterdessen erreichen die Einzelhandelspreise für Äpfel in der Ukraine bis zu 29 UAH/kg, während die Ankaufspreise für die Erzeuger/innen zwischen 11 und 15 UAH/kg liegen.
Exporteure verhalten sich derzeit abwartend und haben ihre Lieferungen eingestellt, in der Hoffnung auf eine Verbesserung der logistischen Situation.
Quelle: EastFruit.com
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2026