Kolumbien strebt schnellere Exportkontrollen in Puerto Antioquia an
Das kolumbianische Agrarinstitut (ICA) arbeitet mit Hafenbetreibern und Regierungsbehörden zusammen, um die phytosanitären Kontrollen und Exportverfahren in Puerto Antioquia, einem wichtigen Umschlagplatz für Bananen und Kochbananen, zu verbessern.

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82 % der über diesen Hafen abgewickelten Exporte sind für den europäischen Markt bestimmt, berichtet Fructidor.com.
Bananen machen 70 % der Exportzertifikate aus
Nach Angaben des ICA hat die Inspektionsstelle in Turbo im Jahr 2026 bislang 5.232 phytosanitäre Exportzertifikate ausgestellt.
Bananen bilden mit 70 % den größten Anteil an den zertifizierten Agrarexporten, gefolgt von Kochbananen (24 %) und Avocados (2,1 %).
Europa nimmt einen Anteil von 82 % ein, die USA 4 % und weitere Märkte 14 %.
Puerto Antioquia nahm am 2. Februar 2026 den kommerziellen Betrieb auf.
In den ersten Wochen wurden dort mehr als 3.400 Container, über 2.000 Lkw und mehr als 10 Schiffe abgefertigt.
Das ICA kooperiert mit See- und Zollbehörden, um die Abstimmung der Kontrollen zu verbessern und den Export von Agrarprodukten weiter zu erleichtern.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 19.10.2026