FairFruit setzt auf regenerative Landwirtschaft
FairFruit, ein Lieferant von Spezialgemüse und exotischen Früchten für Europa, Großbritannien und weitere Märkte, hat sich verpflichtet, bis 2035 in allen Vertragsbetrieben regenerative Landwirtschaftsmethoden anzuwenden, um die Klimaresilienz zu stärken und die langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Ernte. (Foto © FairFruit)
In einer zunehmend unsicheren Zukunft integriert der faire und nachhaltige Erzeuger und Exporteur verschiedene Nachhaltigkeitsmaßnahmen auf Betriebsebene in Peru und Guatemala, wobei die Wasserresilienz Priorität hat.

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Bereits jetzt wurden in Peru, dem größten europäischen Lieferanten von Zuckererbsen und Kaiserschoten im vergangenen Jahr mit einem Anteil von 28,4 % an der gesamten EU-Importmenge, bedeutende Fortschritte erzielt.
FairFruit war in demselben Jahr der größte Exporteur.

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Gesunde Böden bilden das Herzstück des Ansatzes von FairFruit, um die Feuchtigkeit zu speichern, damit die Pflanzen optimal gedeihen, die Qualität beständig bleibt und die Liefermengen für europäische Kunden weiter stabil sind.
Um die Bodenbiologie wiederherzustellen, hat FairFruit eine firmeneigene Mischung nützlicher Mikroorganismen namens Soil Balance entwickelt.

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In Peru hat die Anwendung positive Auswirkungen gezeigt: Ausgewogenere Wachstumsbedingungen fördern das Pflanzenwachstum über die Jahreszeiten hinweg und gewährleisten Ernten, die den genauen Spezifikationen entsprechen.

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FairFruit hat in ganz Peru seine technische Bewässerung – sowohl Tropf- als auch Sprinklerbewässerung – ausgebaut, um die Wasserverfügbarkeit zu sichern, die Nutzung nachhaltig zu gestalten und die Abhängigkeit von Regen zu verringern.
Im Jahr 2025 wurden 56 % der Anbaufläche von FairFruit Peru mit Tropf- und Sprinklersystemen bewässert, wodurch im Vergleich zu der reinen Flutbewässerung schätzungsweise 300.000 m³ Wasser eingespart wurden.

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Tropfbewässerung ist besonders vorteilhaft für Zuckererbsen und Kaiserschoten.
Das Laub bleibt trocken, was das Risiko von Pilzkrankheiten verringert und potenziell den Bedarf an Pflanzenschutzmitteln senkt. Gleichzeitig ermöglicht es die Düngung mit Pflanzenschutzmitteln und reduziert Nährstoffverluste.

Zuckererbsen- und Erbsenproduktion in Arequipa. (Foto © FairFruit)
Darüber hinaus hat FairFruit 120 Hektar seiner peruanischen Zuckererbsen- und Erbsenproduktion von der regenabhängigen Küste nach Arequipa und in die Sierra de Huaura verlagert, wo die Tropfbewässerung die Wasserversorgung unabhängig von Regen sicherstellt.

Arequipa. (Foto © FairFruit)
Eine Mehrzonen-Anbaustruktur erstreckt sich nun über 7 bis 8 Regionen, von der peruanischen Küste über das Hochland bis zu den Anden.

Arequipa. (Foto © FairFruit)
Wenn eine Zone unter klimatischen Belastungen leidet, gewährleisten die anderen die Kontinuität, was für die Sicherstellung der Lieferkette unerlässlich ist.

Evert Wulfrank, Geschäftsführer (CEO) von Durabilis, der Dachgesellschaft von FairFruit, erklärt: „Die Zukunft von Lebensmitteln hängt davon ab, was wir heute tun.
Regenerative Landwirtschaft ist der Schlüssel zum Aufbau klimaresistenter, nachhaltiger Lieferketten für die Zukunft.
Das prägt jetzt mehr denn je den gesamten Ansatz von FairFruit, denn diese Produktionsweise verbessert die Bodengesundheit, stellt die Biodiversität wieder her, optimiert den Wasserkreislauf und sichert die Ernährung zukünftiger Generationen.“
Gemeinsam mit lokalen Landwirtschaftsgemeinschaften nutzt FairFruit jahrelange Erfahrung, um widerstandsfähigere Lieferketten und neue Chancen für die Erzeuger/innen zu schaffen.
Guy Trachez, Nachhaltigkeitsmanager der FairFruit-Gruppe, erklärt: „Bis 2035 streben wir bei unseren Vertragsanbauern und -anbauerinnen in Peru und Guatemala eine vollständige Umstellung auf regenerative Landwirtschaft an.
Wir haben uns verpflichtet, unsere CO₂-Emissionen um 55 % zu reduzieren und die im Boden gebundene Kohlenstoffmenge zu erhöhen.“

Erbsenfeld (Foto: © FairFruit)
In Peru basiert das Klimaschutzmodell auf der Wiederherstellung der Bodengesundheit, Investitionen in Bewässerung, der Verlagerung der Produktion und der Planung von Pflanzenschutzmaßnahmen.
David van de Gehuchte, Vertriebs- und Betriebsleiter von FairFruit für die EU und das Vereinigte Königreich, merkt an: „Die Bodenbiologie fördert eine gleichbleibende Qualität, Wassersicherheit bedeutet Mengensicherheit, eine neue und diversifizierte Produktion streut das Risiko und erweitert unser saisonales Fenster, während die Zertifizierung den Einzelhändlern unabhängige Nachweise für ihre Berichterstattung liefert.
Jeder Schritt ist eine Investition in die Widerstandsfähigkeit unserer Felder, unserer Landwirte/Landwirtinnen und unserer Zukunft.“
Nery Aldana Pineda, Agrardirektorin von FairFruit für Lateinamerika, erklärt: „Gesunde Böden stärken die Pflanzen, verbessern die Produktivität und spielen eine Schlüsselrolle für die Aufrechterhaltung langfristiger Landwirtschaftssysteme.
Wir arbeiten stets lieber mit der Natur als gegen sie, um unsere Ernten und Anbaumethoden zu optimieren.
Wir wollen nicht nur Lebensmittel produzieren, sondern auch dem Land, das uns ernährt, etwas zurückgeben. Mit der Entwicklung von Soil Balance tragen wir dazu bei, die wichtigste Ressource in der Landwirtschaft, die wir habeen, zu erhalten – unsere Böden.“
Stärkeres, umweltfreundlicheres Ernährungssystem
In seiner 23-jährigen Geschichte zeichnet sich FairFruit durch ein unermüdliches Engagement für Nachhaltigkeit aus und sein regenerativer Landwirtschaftsansatz wird durch unabhängige Zertifizierungen bestätigt.

Alle peruanischen Anbaugebiete sind mit LEAF Marque zertifiziert, einem Standard für regenerative und ganzheitliche Landwirtschaft.
Darüber hinaus besitzen 111 Erzeuger/innen, die FairFruit Peru beliefern, die GLOBALG.A.P.-SPRING-Zertifizierung für ihre nachhaltige Bewässerung und Grundwassernutzung.

Die Agronomen von FairFruit. (Foto © FairFruit)
Agronomen arbeiten eng mit den Bauernfamilien auf den Feldern zusammen und die Erzeuger/innen erhalten vor der Pflanzung eine Vorfinanzierung, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.

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FairFruit finanziert über 2.200 EUR pro Hektar und unterstützt Pflanzprogramme auf über 700 Hektar durch ein einheitliches Anbaumanagementmodell, das in Partnerschaft mit den Vertrags-Erzeugern/-Erzeugerinnen entwickelt wurde.
Die Gruppe ist sich dessen bewusst, das regenerative Landwirtschaftsmethoden nur bestehen, wenn vor der Saison Arbeitskapital zur Verfügung steht, um es in Betriebsmittel zu investieren und klimatische und marktbezogene Risiken zu kontrollieren.
Darüber hinaus hat FairFruit seinen Pflanzenschutzplan um eine wöchentliche Klimaüberwachung erweitert.
Dies versetzt die Agrarexperten/-expertinnen des Unternehmens in die Lage, erforderliche Anpassungen bereits zwei Wochen im Voraus zu planen und den Kunden/Kundinnen wöchentliche Berichte zur El-Niño-Überwachung sowie Aktualisierungen zu den Ertragsbedingungen zukommen zu lassen.
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„FairFruit hat sich zum Ziel gesetzt, die natürlichen Ressourcen zu schützen, die die Grundlage für langfristigen Wohlstand bilden, und ein System zu schaffen, das den Menschen, dem Planeten und der Zukunft zugutekommt.“
Fruit Attraction
Zum ersten Mal war FairFruit auf der Messe „Fruit Attraction“, in Madrid, Spanien, vertreten.
Durch die Teilnahme an dem Guatemala-Pavillon konnte sich das Team über die Produkte, die Lieferkette von FairFruit und Möglichkeiten der Zusammenarbeit austauschen.
Veröffentlichungsdatum: 09.10.2026