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Fruit Attraction: Künftige GAP und Erzeugerorganisationen im Mittelpunkt der Debatte

08. Oktober 2026

Die Fruit Attraction ist gestern in den zweiten Messetag gegangen. Der erste Messetag war laut FEPEX von intensiver Geschäftstätigkeit, einem regen Fachprogramm und einer starken Präsenz nationaler und internationaler Marktteilnehmer geprägt.

Fruit Attraction verzeichnet in diesem Jahr ihre bisher größte Ausgabe: 2.500 ausstellende Unternehmen aus 78 Ländern werden erwartet. Die Veranstalter IFEMA MADRID und FEPEX rechnen mit 121.000 Fachbesuchern aus mehr als 150 Ländern.


Foto © FEPEX

„Der erste Messetag hat erneut die Rolle der Fruit Attraction als Treffpunkt für die gesamte Obst- und Gemüsebranche unterstrichen. 

Zugleich bot die Messe eine Plattform, um einige der wichtigsten Herausforderungen für die Wettbewerbsfähigkeit spanischer Erzeuger- und Exportunternehmen zu erörtern. 

Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche Geschäftstermine und Begegnungen.“

Zu den Veranstaltungen am Dienstag gehörte eine von der Fachzeitschrift Revista Mercados organisierte Podiumsdiskussion mit dem Titel  „Warum kommt die EU Marokko so weit entgegen?“ 

Daran nahmen Philippe Binard, Generaldelegierter von Freshfel Europe, der Agrarökonom Tomás García Azcárate (IEGD-CSIC/CEIGRAM), Juan Jesús Lara, Geschäftsführer von CASI und Vorsitzender des Tomatenkomitees von FEPEX, sowie José María Pozancos, Berater von FEPEX, teil.


Foto © wetomatoeurope.com

Zeitgleich mit der Podiumsdiskussion wurde die Website der Initiative „We Tomato Europe“ lanciert. 

Die Initiative wurde von Interessenvertretungen der Tomatenerzeuger aus mehreren EU-Mitgliedstaaten ins Leben gerufen. 

Sie setzt sich für die EU-Erzeugung ein und fordert ausgewogenere Wettbewerbsbedingungen gegenüber Importen aus Drittstaaten.

„We Tomato Europe“ führt die gemeinsame Arbeit von Organisationen aus Spanien, Frankreich, Italien, Portugal und Polen fort. Diese setzen sich für eine gemeinsame Handelspolitik ein, die auf mehr Gegenseitigkeit und der wirksamen Durchsetzung der geltenden Einfuhrbedingungen beruht, so FEPEX. 

Öffentlich vorgestellt wurde die Initiative im Februar auf der Fruit Logistica in Berlin.

Auch am zweiten Messetag stand das Geschäft im Mittelpunkt der Fruit Attraction. Darüber hinaus bot ein umfangreiches Programm aus Fachveranstaltungen und technischen Sitzungen Gelegenheit, zentrale Zukunftsfragen der Branche zu erörtern.

Zu den gestrigen Programmpunkten gehörte die von BIOVEGEN und der Fruit Attraction organisierte Veranstaltung Biotech Attraction unter dem Motto „Neue Horizonte in der Pflanzeninnovation“. 

Im Mittelpunkt standen die Bedeutung der Pflanzenbiotechnologie für Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Produktionseffizienz sowie neue Instrumente für die Pflanzenzüchtung, darunter künstliche Intelligenz und die Verarbeitung von Daten.

Weitere Veranstaltungen befassten sich mit branchenrelevanten Themen wie der Entwicklung des britischen Marktes nach dem Brexit, Düngemitteln in der Europäischen Union, Digitalisierung, Wassermanagement sowie dem Einsatz von Drohnen und neuen Technologien im Obst- und Gemüsebau.

Künftige GAP und Erzeugerorganisationen im Mittelpunkt der Debatte

FEPEX setzt sein Programm heute mit der Podiumsdiskussion „Auswirkungen des GAP-Vorschlags 2028–2034 auf die operationellen Fonds der Erzeugerorganisationen“ fort. Sie findet von 12 bis 13 Uhr auf der TV-Bühne im Verbindungsgang zwischen den Hallen 7 und 9 statt.

Die Diskussion soll die möglichen Folgen des GAP-Vorschlags für den Zeitraum 2028–2034 für die Erzeugerorganisationen im Obst- und Gemüsesektor und deren operationelle Programme aus europäischer, nationaler und branchenspezifischer Sicht beleuchten. 

„Diese Programme zählen zu den wichtigsten Förderinstrumenten für die Organisation, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen im Obst- und Gemüsesektor“, so FEPEX.

 

Veröffentlichungsdatum: 08.10.2026

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