BVEO: Rekordbeteiligung der deutschen Obst- und Gemüsewirtschaft auf der Fruit Attraction
So stark war die deutsche Obst- und Gemüsewirtschaft auf der Fruit Attraction noch nie vertreten: „21 Unternehmen präsentieren sich vom 6. bis 8. Oktober auf dem vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) geförderten German Pavillon auf dem IFEMA-Messegelände in Madrid. Im vergangenen Jahr waren es 15 Unternehmen.“
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Lisa Kloke, Auskunftsperson des German Pavillon und Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der BVEO. (Foto © BVEO)
Mit 384 Quadratmetern ist der deutsche Gemeinschaftsstand der bislang größte deutsche Auftritt auf der internationalen Fachmesse.
Sieben der beteiligten Unternehmen sind Mitglieder der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO), die vor Jahren das Engagement auf der Fruit Attraction initiierte und dieses Jahr natürlich ebenfalls auf dem Stand vertreten sein wird.
Die Fruit Attraction zählt zu den wichtigsten internationalen Treffpunkten der Obst- und Gemüsewirtschaft.
Mehr als 2.500 ausstellende Unternehmen und über 120.000 Fachbesucher aus rund 150 Ländern werden in diesem Jahr erwartet.
Neben dem Austausch über Trends und Innovationen steht insbesondere das internationale Geschäft im Mittelpunkt.
Für die deutschen Unternehmen bietet die Messe damit die Möglichkeit, bestehende Handelskontakte zu vertiefen und neue Absatz- und Exportmärkte zu erschließen.
„21 Unternehmen und damit 40 Prozent mehr als im vergangenen Jahr zeigen, wie wichtig die Fruit Attraction für unsere Branche geworden ist.
Gerade in einem herausfordernden Marktumfeld müssen wir jede Chance nutzen, unsere hochwertigen Produkte international zu präsentieren und neue Märkte zu erschließen“, sagt Dr. Christian Weseloh, Vorstand des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und Geschäftsführer der BVEO.
Für die BVEO ist der Messeauftritt zugleich Gelegenheit, auf die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen der heimischen Produktion aufmerksam zu machen.
Deutsche Obst- und Gemüsebaubetriebe produzieren nach hohen Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards und investieren kontinuierlich in Biodiversität, Wasser- und Klimaschutz sowie moderne und ressourcenschonende Produktionsverfahren.
Gleichzeitig steigen insbesondere die Arbeits- und Produktionskosten deutlich.
„Wir brauchen ein echtes Level Playing Field in Europa. Zusätzliche nationale Vorgaben und Gold-Plating schwächen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe gegenüber europäischen und internationalen Wettbewerbern“, betont Weseloh.
„Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten muss zudem die Versorgungssicherheit wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Wer auch künftig heimisches Obst und Gemüse auf unseren Tellern haben will, muss den Betrieben ermöglichen, wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu produzieren.“

Die BVEO nutzt die drei Messetage für Gespräche mit Unternehmen, Handel, politischen Vertretern, Verbänden und internationalen Partnern.
Quelle: BVEO
Veröffentlichungsdatum: 07.10.2026