Frankreich: Gurkensektor stark von Hitze betroffen
Die französische Gurkensaison war von einer außergewöhnlichen Hitzewelle im Sommer geprägt, die sowohl die Erträge schmälerte als auch die Preise stark in die Höhe trieb.
Im September prognostizierte der französische Dienst für Landwirtschaftsstatistik Agreste für Frankreich eine Gurkenernte von 182.600 Tonnen in diesem Jahr, ein Rückgang um 8.900 Tonnen, oder 5 % gegenüber dem Vorjahr.
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Ungewöhnlich hohe Sommertemperaturen regten die Nachfrage an, während das Angebot knapp blieb, dies führte zu einem starken Preisanstieg, wie der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB.hu) berichtet.
Im August lagen die Erzeugerpreise um 31 % über dem Niveau des Vorjahres, im Juli um 26 %.
Die Marktlage blieb über die Sommermonate hinweg angespannt: Während die Nachfrage Anfang Juni noch verhalten war, zog sie mit Einsetzen der Hitze rasch an, da das Angebot mit der Nachfrage nicht Schritt halten konnte, stiegen die Preise.
Im Juli verschärfte sich die Lage: Weder die heimische Produktion noch die Importe aus europäischen Ländern (vorwiegend Spanien, Belgien und den Niederlanden) reichten aus, um die enorm hohe Nachfrage zu decken. Die Preise im Juli lagen 26 % über dem Niveau des Vorjahres und 46 % über dem Fünfjahresdurchschnitt, was ein historischer Höchststand ist.
Auch im August blieb der Verbrauch aufgrund des heißen Wetters hoch, während das Angebot knapp blieb. Zwar setzte ein leichter Preisrückgang ein, doch lagen die Preise weiter um 31 % über dem Vorjahresniveau.
Die französischen Gurkenexporte sanken im ersten Halbjahr um 8 % auf 6.900 Tonnen, während die Importe um 11 % auf 52.600 Tonnen gestiegen sind.
Die Handelsbilanz wies somit ein Defizit von 45.800 Tonnen auf, 14 % mehr als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 02.10.2026