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Preis für Agrardiesel schießt in die Höhe: Spanische Landwirte müssen jetzt 400 EUR für den Traktoreinsatz zahlen

18. September 2026

Die Landwirtschaftsorganisation COAG weist darauf hin, dass der Preisanstieg um 45 % eine für den Agrarsektor untragbare Belastung darstellt. 

Daher bat der Verband um ein dringendes Treffen mit dem Landwirtschaftsministerium, um diese kritische Lage zu erörtern und sofortige Gegenmaßnahmen zu beschließen, wie Hortoinfo.es berichtet.


Bildquelle: Pixabay

COAG warnt, dass der Preis für Agrardiesel einen neuen Höchststand erreicht hat: Laut des jüngsten Wochenberichts des Landwirtschaftsministeriums lag der landesweite bewertete Durchschnittspreis am 7. September bei 1,405 EUR pro Liter. 

Dieser Preis liegt um 45,6 % über dem Niveau der Woche vom 23. Februar, also vor dem Konflikt im Nahen Osten, als er noch 0,96 EUR pro Liter betrug.

„Der Agrarsektor kann nicht in die neue Anbausaison starten, wenn die Kraftstoffpreise um 45 % in die Höhe geschossen sind und die Subventionen nicht einmal die Hälfte der Mehrkosten decken. Die Regierung muss jetzt handeln, bevor sich das Problem zu einer Produktionskrise und einer Inflation bei den Lebensmittelpreisen ausweitet“, fordert COAG in einer Erklärung. 

Der Verband hat bereits ein dringendes Treffen mit dem Landwirtschaftsministerium beantragt, um die kritische Situation zu besprechen und sofortige Maßnahmen zu fordern.

Das Betanken eines Traktors kostet heute 132 EUR mehr.

COAG betont, dass die Auswirkungen besonders schwerwiegend für Betriebe sind, die einen großen Maschinenpark nutzen. 

Die Betankung eines 300-Liter-Traktortanks kostet aktuell 421,50 EUR, verglichen mit 289,50 EUR am 23. Februar. 

Das entspricht einem Mehrpreis von 132 EUR pro Tankfüllung oder einem Anstieg um 45,6 %. 

Der Verband warnt, dass selbst unter Berücksichtigung der aktuellen Sonderhilfen eine zusätzliche Nettobelastung von 42,7 Cent pro Liter für die Landwirte und Landwirtinnen verbleibt. 

Durch die derzeitige Deckelung auf 20 Cent bleiben 22,7 Cent pro Liter unkompensiert, dies entspricht 68,10 EUR pro 300-Liter-Tankfüllung.

Ernten in Gefahr

Laut COAG trifft dieses Problem den Agrarsektor zu einem entscheidenden Zeitpunkt. „Die Herbstaussaat steht vor der Tür. Die hohen Kraftstoffpreise gefährden die Rentabilität der Bodenbearbeitung und der Aussaat.“ 


Quelle: Hortoinfo.es 

 

Veröffentlichungsdatum: 18.09.2026

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