Spanien: Zitrusfrüchte – 5,7 Mio. Tonnen erwartet, 1% mehr als in der vorangegangenen Saison
Das spanische Landwirtschaftsministerium berief ein Treffen des Zitrussektors ein, bei dem eine Prognose von 5,7 Millionen Tonnen für die Saison 2026/27 bekannt gegeben wurde, ein Anstieg um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr, wenngleich die Produktion weiterhin 4,2 % unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegen wird.

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Bei diesem Treffen, an dem unter anderem der Verband der Verbände exportierender O&G-Erzeuger/innen FEPEX teilnahm, erläuterte Ana Rodríguez Castaño, Generalsekretärin für landwirtschaftliche Ressourcen und Lebensmittelsicherheit, die erste Produktionsschätzung des Ministeriums (MAPA) für Spanien.
Auf der Grundlage von Daten der wichtigsten produzierenden autonomen Gemeinschaften wird für die am 1. September begonnene Saison 2026/27 eine Erntemenge von 5.744.841 Tonnen prognostiziert.
Diese Schätzung entspricht einem Anstieg von 1,1 % gegenüber der Saison 2025/26, die mit der geringsten Produktionsmenge des letzten Jahrzehnts geendet hatte.
Nach Angaben des Ministeriums profitierte die Saison von einer guten Wasserverfügbarkeit infolge der Niederschläge im Winter und Frühjahr, allerdings führten hohe Sommertemperaturen zu Fruchtfall, was die ursprünglichen Ernteerwartungen, insbesondere bei Orangen und Clementinen, schmälerte.
Nach Produktgruppen aufgeschlüsselt, wird die Orangenproduktion voraussichtlich 2,8 Millionen Tonnen erreichen (ein Rückgang um 4,6 % gegenüber der Vorsaison).
Bei den kleinfruchtigen Zitrusfrüchten wird eine Menge von 1,8 Millionen Tonnen erwartet (+0,8 %), während sich die Zitronenernte auf 991.800 Tonnen erholen dürfte, ein Anstieg um 21 % gegenüber der letzten Saison.
Die Grapefruitproduktion wird mit über 110.000 Tonnen erneut einen Rekordwert erreichen, was einem Plus von 4,7 % gegenüber 2025/26 entspricht.
Im Rahmen der Sitzung des Sektorgremiums wurden zudem die Marktaussichten, die Entwicklung des Außenhandels, die phytosanitäre Lage, unter besonderer Berücksichtigung des Zitrus-Gelbader-Chlorose-Virus (CYVCV), sowie die Absatzförderungsprogramme des Sektors analysiert.
Quelle: FEPEX
Veröffentlichungsdatum: 18.09.2026