Voltiris-Module im Anbau von umgepflanzten Erdbeeren
Das System von Voltiris lässt photosynthetisch aktives Licht durch, wandelt jedoch starke Wärmestrahlung in erneuerbare Energie um und kühlt den Pflanzenbestand um 3-5 °C ab.

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Harvestis – ehemals bekannt als Proefcentrum Hoogstraten – untersuchte die Auswirkungen der Spektrumfilter-Module von Voltiris auf die Sorte Elsanta (eine der in Europa am weitesten verbreiteten Erdbeersorten) über einen gesamten Herbst-Anbauzyklus hinweg, wie der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB.hu) berichtet.
Im Rahmen des Versuchs wurden zwei Gewächshausblöcke mit jeweils 500 m² Fläche unter realen Anbaubedingungen verglichen.
Das System von Voltiris lässt photosynthetisch aktives Licht durch, wandelt jedoch starke Wärmestrahlung in erneuerbare Energie um und kühlt den Pflanzenbestand um 3-5 °C ab. Dadurch können sich die Früchte vor der Ernte länger entwickeln.
Den Ergebnissen zufolge stieg der Umsatz um 9 %, was vor allem auf die größere Fruchtgröße zurückzuführen ist: Der Anteil an Premiumprodukten nahm um 26 % zu und aufgrund der langsameren Entwicklung verlagerte sich der Erntehöhepunkt in den November, einen Monat, in dem die Marktpreise traditionell höher liegen.
Der Arbeitsaufwand für die Ernte sank um 12 %, da bei größeren Beeren weniger einzelne Früchte pro Kilogramm Produkt gepflückt werden müssen.
Dieser Zusammenhang wurde auch durch parallele Studien des niederländischen Delphy Improvement Center bestätigt.
Die Kombination aus agronomischer Wirkung der Module und Energieerzeugung führte zu einer jährlichen Wertschöpfung von 11,56 EUR/m².
Auf der Grundlage der Resultate aus dem Pilotversuch wird die Technologie bereits im kommerziellen Maßstab eingesetzt.
Genson Fresh Fruits – ein Unternehmen der Genson-Gruppe – installiert in Someren fast 2.000 Voltiris-Module und eine neue Anlage bei Hoogstraten wird das System bis 2027 um mehr als 1.000 weitere Module erweitern.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 15.09.2026